Zum Mars dankt Google





Es schreckt mich ja so gar nicht, dass meine Spur im Internet nachvollziehbar ist und meine Einträge in Foren oder bei den Social Networks über Suchmaschinen gefunden werden können.

google Ziele © Intuitivmedia.net

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Immer wieder mal lese ich einen Artikel darüber, dass beispielsweise Google die Daten seiner Nutzer sammelt. Der jüngste Google-Werbespot „Parisian Love“ zeigt dann auch die Suchhistorie eines Users, der männlich ist und vorhat nach Paris zu reisen, sich eine Französin anzulachen oder einen Job und dann eine Fernbeziehung mit der Frau zu führen, die ihn „très mignon“ (sehr süß) findet.

Ich verstehe die Aufregung gar nicht. Mir ist schon immer bewusst, dass ich im Kontext meines Lebens hin und wieder Internetrecherchen mache, die in ihrer Gesamtheit einen Rückschluss auf mich zulassen. So what?

Google ist die teuerste Marke der Welt. Sie steht für „die“ Suchmaschine und inzwischen auch für optimale Schaltung von Werbung im entsprechenden Onlineumfeld. Es ist doch irgendwie genial, wie dieses Unternehmen sich seit Ende der 90er entwickelt hat. Ich schätze Google als Suchmaschine und nehme bei Inanspruchnahme dieses Services in Kauf, dass meine Daten nachvollziehbar sind.

Youtube gehört ja auch schon eine Weile zum Google-Konzern, der weltweit zuletzt 6,5 Milliarden Dollar Gewinn im Jahr verzeichnete. Google verdient Geld mit dem Sammeln und zur Verfügung Stellen von Daten. Dass sich so auch jede Menge Werbung verkaufen lässt, ist klar. Ich persönlich sehe die Ergebnisse, die ich bei einer Google-Suche finde, als einen begrenzten Teil der Informationen, die es tatsächlich zu einem Thema im Netz gibt.

Wenn man bedenkt, dass Suchmaschinenoptimierung ein eigenständiger Berufszweig ist, wird auch klar, dass die Seiten, die unter den ersten 10 Hits sind, nicht unbedingt die Seiten sein müssen, die am nächsten zum Suchthema passen. Es sind inzwischen oftmals einfach nur textlich gut „gepimpte“ Seiten. Ich stöbere auch immer mal auf Seite 4 oder Seite 10 und stelle oft fest, dass diese Seiten ebenso wertvoll hinsichtlich meiner Suche sind. Punkte Sammel aber vor allem die Seiten, die am häufigsten geklickt werden und dass können dann auch schon mal nur die ersten 10-15 von 5000 sein.

Google hat aber noch viel mehr zu bieten, als tolles Marketing und eine quasi Alleinstellung. Vor ein paar Tagen habe ich erstmals von der Google-Virgin Kooperation „Virgle“ erfahren.

Google Mitgründer Page und Brin sowie Virgin- Gründer Richard Branson wollen den Mars besiedeln. Beim Projekt „Virgle“ sollen Mars-Pioniere innerhalb von 100 Jahren Wissen und Mut zusammennehmen und den Planeten Mars für Menschen bewohnbar machen. Auf der Virgle Homepage ist der Plan Schritt für Schritt dargestellt. Am schrillsten finde ich ja die Zukunftsvision hier: .

Ich finde diese Idee total abgefahren! Endlich macht das mal einer. Passt auf jeden Fall zu Richard Branson. Space Kolonien kreiieren und dann universeller Markführer in Sachen Softwaresysteme und Microchips zu werden. Die zwei Gogle-Gründer scheinen genauso abgespaced wie Branson zu sein und ich bin echt mal gespannt, ob ich die Marsbesiedelung noch erleben werdeJ

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Wer hat`s geschrieben ?

Trinity schrieb schon 155 Artikel auf tipblog.

Darum ging es im Beitrag:
    wo in google mars ist die frau | Google Mars | google mars |

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1 Kommentar

  1. Trinity sagt:

    Der Typ macht das echt!!! Auf zum Mars! Richard Branson ist sowas von crazy-cool!
    Hier gibt’s ein Video vom Jungfernflug: http://www.virgingalactic.com/

    Von Google hab ich da auf der Seite nix gelesen, but anyway, ich find das alles echt abgefahren!