Wasserverbrauch pro Lebensmittel und der „Wasser-Fußabdruck“
Das kostbare Nass aus einer anderen Perspektive
Wasser ist die Grundlage des Lebens. Es umgibt uns in der Umwelt und ist ständig und in ausreichender Menge verfügbar. Ganz selbstverständlich nutzen wir Wasser beim morgendlichen Zähneputzen, beim Duschen oder zum Kochen. Täglich verbraucht jeder Bürger rund 127 Liter der Flüssigkeit am Tag. Wer diese Zahl als hoch erachtet, wird erstaunt sein, wie viel Liter Wasser täglich erforderlich sind, um die Nahrungsmittel für eine Person zu erzeugen: Es sind 2000 bis 5000 Liter am Tag.
Der „Wasser-Fußabdruck“ erfasst den Frischwasserverbrauch
Aufschluss über den Einsatz und Verbrauch der natürlichen Ressource Wasser gibt der Wasser-Fußabdruck. Er gibt an, wie viel Liter Frischwasser benötigt werden, um ein bestimmtes Lebensmittel zu erzeugen. Dabei werden alle Stufen der Lebensmittelproduktion berücksichtigt, angefangen bei der Einbringung des Saatguts auf die Felder über die Bewässerung der Pflanzen bis hin zum fertigen Produkt, das im Supermarktregal zum Kauf angeboten wird.
Untersuchungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen haben ergeben, dass die Produktion tierischer Lebensmittel gewaltige Mengen Wasser verschlingt. Hier gibt es ein tolles PDF zum Thema
Der Zusammenhang von Ernährung und Wasser
Die Unterschiede im Wasserverbrauch zwischen pflanzlichen Lebensmitteln und tierischen Produkten werden deutlich, wenn man sich die Zahlen genauer betrachtet.
Bevor eine frische Tomate in einem leckeren Salat verarbeitet wird, hat sie 13 Liter Wasser verbraucht. Ein Rindersteak benötigt bis zu seinem Verzehr die unglaubliche Menge von 7000 Liter Wasser. Das liegt an den aufwendigen Produktionsmethoden, die mit der Haltung und Fütterung der Rinder beginnen und mit der Verarbeitung zum fertigen Erzeugnis enden. Selbst ein Glas Milch benötigt 200 Liter Wasser, bis es zum Frühstück genossen werden kann.
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Während in unseren Breiten genügend Wasser vorhanden ist, herrscht in anderen Gebieten der Erde bereits eine akute Knappheit an Wasser. Maßvoller Umgang mit Lebensmitteln wird in naher Zukunft unabdingbar sein, um die Ressourcen der wertvollen Flüssigkeit zu erhalten.
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Sehr interessant – das sind auch solche Zusammenhänge, an die man so garnicht im ersten Augenblick denkt.
Na, da können wir wirklich froh sein, dass es bei uns genug Wasser gibt. In Afrika wollte ich eh nicht sein.
Das sind alles Fakten, die (so denke ich) man nicht oft genug hören kann. Ich meine es ist doch so, nur weil man es einmal in den Nachrichten nebenbei hört, bemerkt man die Problematik der Sache nicht wirklich. Immer und immer wieder muss das Thema eigentlich präsent sein. Und wenn wir mal ehrlich sind, es gehört nicht viel dazu, um so die Sache ein wenig zu entschärfen.
Das ist echt krass. Ob das auch alles so stimmt? Wieviel Wasser wurde denn verbraucht um dieses eine PDF zu erzeugen?
mfgcb