Vorsicht! Böse Falle Sicherheitsupdate und andere Fallen



Abofallen – aktuelle Infos für Internet-User hat die Verbraucherzentrale



Wer kennt die Stories nicht, die man oft im Fernsehen sieht oder von denen man in Foren im Netz erfährt?

Abzockern in die Falle gehen

Rechnung @intuitivmedia.net

Jemand wollte sich etwas kostenlos herunterladen und tappte mit einem Klick in eine Abo-Falle, die ihn teuer zu stehen kam oder kommen soll.

Es gibt ja soviel im Internet und da gibt es dann natürlich auch ganz viel Schrott. Ich habe in meiner ca. 12-jährigen Web-Zeit zum Glück noch nie das Pech gehabt, in eine Kostenfalle zu tappen. Und das, obgleich ich ziemlich viel surfe und auch sehr oft Sachen downloade. Vielleicht liegt es an meiner Vorsicht. Ich kann nur jedem User raten, einfach aufzupassen.

Bei mir ist es meistens so, dass ich irgendwie „merke“, wenn mit einem Downloadvorhaben etwas nicht stimmt. Nicht, dass ich immer das berühmte Kleingedruckte finden würde, was auf versteckte Kosten hinweist. Ich lese bei unbekannten Anbietern IMMER die Verträge KOMPLETT durch, BEVOR ich das Häkchen mache. Das ist zwar nervig lang oft (und ich glaube ja, dass die Verträge und AGBs deshalb so lang sind, damit man keine Lust hat, sie zu lesen. Vorsicht! Böse Falle! , aber meistens finde ich den Haken an der Sache (wenn es einen gibt) und im Zweifelsfall verzichte ich auf den Download und suche woanders, was ich brauche.

Für mich gilt im Netz wie auch im ganz normalen Alltagsleben, dass mir das Einfache gefällt.  Bei Freeware Downloads, eBooks, Software oder Kino Film Streams sollte man sich bewusst sein was legal ist und was sowieso verboten.  Wenn ein Anbieter, sei es bzgl. Produkten oder Dienstleistungen, mir zu viele Hürden hingelegt hat, habe ich erst gar keine Lust, Kontakt aufzunehmen, geschweige denn irgendwas „blind“ aus dem Netz zu laden.

Für Programme z.B. gehe ich sowieso meist zu Seiten wie Chip.de, weil ich da so gut wie alles kostenlos downloaden kann, was ich brauche. Die Seite habe ich als zuverlässig kennengelernt und man wird auch nicht auf eine andere Webseite umgeleitet, da man direkt vom Chip.de-Downloadserver lädt. Die Einzelnen Posten sind auch gut beschrieben und es ist genau vermerkt, ob etwas freeware oder kostenpflichtig ist.

Ich kam heute auf das Thema Abofallen, weil Piet in seinem Blog auf die Möglichkeit hinweist, sich bei der Verbraucherzentrale schlau zu machen, wenn man in Sachen Downloads unsicher ist. Das kann auch ich jedem nur empfehlen, wenngleich man hier natürlich nur von den Anbietern erfährt, über die es schon mal Beschwerden gab, Kino.to ist übrigens auch dabei, mit seinem DivX Sicherheitsupdate fake. Für ungeübte Nutzer kann der Besuch auf solchen Gratis-Seiten schnell horrende Kosten nach sich ziehen.

Da im Web alles superschnell geht würd ich einfach empfehlen, generell genau zu prüfen, wie seriös ein Anbieter ist. Sei es via Verbraucherzentrale, einer Recherche im Netz (die schwarzen Schafe werden normalerweise ziemlich schnell in Foren erwähnt) oder in dem man IMMER die Vertragsbedingungen liest – oder, wenn diese einem zu lang sind, einfach weitersurft.

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Darum ging es im Beitrag:
    Lustkontakt erfahrung | lustkontakt Erfahrung | lustkontakte net kostenlos? |

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3 Kommentare

  1. Leben sagt:

    Ich bin zwar noch nicht ganz so lange im Internet aktiv wie der Autor dieses Artikels aber dafür 4 jahre táglich sehr intensiv. Ich bin noch nicht einmal in eine dieser Abofallen getappt, ich lese mir nichtmal die AGB’s durch. Aber ich lade mir auch nicht jeden Mist von jeder xbeliebigen Seite runter.

  2. Luc sagt:

    Soweit ich weiss sind die Kino-Streams nicht mehr legal :-) . Aber egal meiner Meinung nach
    sind die Leute selber schuld die darauf reinfallen und dann auch noch bezahlen. Ich habe es in den ewigen Jahren auch nicht einmal geschafft irgendwo in eine Falle zu tappen. Ich hab mich bei soviel schon angemeldet, das einzige Problem, dass ich mal hatte war bei den Sch…. Gewinnspielen mitzumachen und da hab ich jetzt die nervigen Spammails von, aber Rechnungen etc. gabs noch nie. Wie du schon geschrieben hast, wenn irgendwas merkwürdig vorkommt, sofort die AGB´s (bei mir werden die überflogen) nach nem Betrag überprüfen. Ist da schonmal keine Betrag in Zahlen ausgeschrieben, kann das schonmal nichts kosten, meistens steht da auch noch was mit kostenlos. Und wenn die dann mit irgendeiner Rechnung kommen, lach ich darüber. Eine Freundin von mir ist vor 2 Jahren mal in sowas geraten (5 Tage nach dem Sie da die 1ste Rechnung bekam, gabs nen Bericht bei Akte Sat.1), ich hab ihr nur geraten, dass einfach zu ignorieren. Kam Mahnungen und Drohungen und irgendwann war Schluss mit dem ganzen Terror. Ich sollte mal so ein Brief bekommen, ich würde mich kaputt lachen über sowas, da es bei solchen Seiten niemals zu Gerichtsverhandlungen kommen würde, da die etliche Anzeigen schon am Hals haben. Also wie gesagt. Falls irgendwo, irgendwas kostet, muss dies AUSDRÜCKLICH irgendwo, wo es nicht zu übersehen ist stehen ! Tut es das nicht, ist niemand verpflichtet dafür zu bezahlen, denn die würden niemals mit ihrer Forderung durchkommen !

  3. Goldankauf sagt:

    Wichtig ist, sich nicht einschüchtern zu lassen. Wer regelmäßig das lawblog von Udo Vetter liest, weiß, daß in den seltensten Fällen die Gelder eingeklagt wurden. Die Betreiber dubioser Webseiten haben viel zu viel Angst, daß dann ihr Geschäftsgebaren gerichtlich unter die Lupe genommen wird.