Gesundheitszeugnis: Vom Unsinn des Gesundheitszeugnisses



Das Gesundheitsamt belehrt



vom Unsinn des Gesundheitszeugnisses.  Da ich an einer Tankstelle mit Bistro arbeite musste ich ja noch ein Gesundheitszeugnis haben, dass fiel meinem Chef dann auch nach 1 1/2 Jahren mal ein. Nun gut ich also zum Gesundheitsamt, Anmeldung war von 9-11 Uhr und die Belehrung um 12 Uhr.

Das alleine fand ich schon doof, ich war um kurz vor 11 da und durfte dann eine Stunde warten bis es entlich los ging. Belehrung! Mmh hab ich gedacht, Belehrung! Früher war das aber anders, da wurden diverse Proben genommen und man wurde untersucht. Alle Personen, die im Gewerbe Lebensmittel herstellen, anfassen, sie verkaufen oder dabei direkt mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen, benötigen diese Belehrung.

So um 12 gings dann los, es waren mit mir noch ca.10 andere Personen da. Wir saßen in einem kleinen Raum und die Dame vom Gesundheitsamt belehrte uns erst einmal darüber, dass es seit 2001 ein neues Gesetz darüber gibt, das man nicht mehr untersucht wird. Es könnte ja sein das man bei der Untersuchung gesund ist und sich kurze Zeit später irgendwelche Krankheiten einfängt, also brachten diese Untersuchungen nichts.

Seid 2001 wird nur noch eine Belehrung für diese Berufe durch geführt. Sie erzählte uns das wir eine Eigenverantwortung tragen, uns, dem Abeitgeber und den Kunden gegenüber, dass wir uns immer die Hände waschen sollen. Gibt es Leute die das nicht wissen?
Sollten wir einmal eine ansteckende Krankheit haben brauchen wir das aber unserem Arbeitgeber nicht zu sagen sondern nur, dass es uns nicht gut geht und wir unserer beruflichen Eigenverantwortungs- Pflicht nachkommen und einen Arzt auf suchen müssen. Der Arbeitgeber muss uns zum Arzt gehen lassen und wir müssen solange Krank geschrieben werden bis alle Untersuchungsergebnisse da sind.

Über diese Sachen hat die Dame ausführlich 30 Min gesprochen und natürlich gibt es das nicht um sonst, der Spaß das mir jemand sagt ich solle mir die Hände waschen hat mich 20 Euro gekostet.

Jetzt bin ich belehrt und habe ein Gesundheitszeugnis

und ich weiß das ich mir die Hände waschen soll. Es hat eingentlich nur noch gefehlt das Sie uns zeigt wie man das richtig macht:) Ein bisschen Entertainment für 20 Euro Eintrittsgebühr hätte ich mir da schon gewünscht.
Das was man dort belehrt bekommt hätte auch der Chef an seine Mitarbeiter weitergeben können, den dieser ist ebenso in Verpflichtung und wurde mal belehrt. Es ist grober Unfug 20 Euro dafür auszugeben.

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Darum ging es im Beitrag:
    Gesundheitspass an Tankstelle? | Gesundheitspass bei Helfertätigkeit Tankstelle | gesundheitsbelehrung unsinn |

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1 Kommentar

  1. Elke sagt:

    na das ist ja der allergrösste quark, den ich seit langem gehört habe, was hat das denn noch mit “Gesundheitszeugnis” zu tun???
    das kenn ich von früher aber auch noch anders, mit gründlicher untersuchung, war nachvollziehbar, aber jetzt… ne, ne,ne *kopfschüttel*
    bea, ich denke da gibt es im gewerbe einige schwarze schafe, von wegen händewaschen und so!