Tiger Woods oder … der den Tiger in der Hose hat





Seit Tagen verfolge ich den Skandal um Tiger Woods und ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mein Freund jammert schon, wie anstrengend eine Frau sein kann, aber der gute Woods brauchte weit mehr als 10 Frauen!

Das kann und muss eine Krankheit sein, das Schlagwort Sexsucht fiel ja bereits mehrfach. Hat er denn überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass er damit seine Ehe gewaltig aufs Spiel setzt und seine kleinen Kinder dauerhaft verlieren wird? Ich begreife es einfach nicht, da hat er mit Elin Nordegren eine wunderschöne Frau und braucht dauernd neue Bestätigungen und Affären. Von „Bild“ wurde er bereits in Schniedel-Woods umgetauft und es kommen ständig neue Details ans Tageslicht.
Erst bezahlte Woods offenbar die Frauen, dass sie mit ihm schliefen und dann bezahlte er sie für ihr Schweigen. Das kann man doch an einer Hand abzählen, dass das nicht gut gehen wird. Der Golf-Legende war offenbar sein Ruhm auf dem Golfplatz noch lange nicht genug. Bis zu 20.000 Dollar ließ er sich seine Späßchen kosten, immer der naiven Meinung, für Geld alles haben zu können. Aber offensichtlich geht beides nicht: Party oder Ehe!

Nein, ich will hier keinen Moralapostel spielen, wie viele Menschen betrügen ihre Partner! Da ist Woods nicht der einzige. Dennoch bin ich der Meinung, dass er es heftigst übertrieben hat. Ich würde das als Ehefrau auch nicht mitmachen und das, obwohl ich einen einmaligen Seitensprung sicherlich verzeihen könnte. Aber er hat ja nicht „nur“ Sex gehabt, sondern seine Frau öffentlich gedemütigt. Was da momentan an Details niederprasselt muss für Elin Nordgreen der schlimmste Albtraum sein. Da hat man einen gut aussehenden Mann an seiner Seite, der einem immer vorgibt, dass die Familie an oberster Stelle steht und dann öffnen sich schlagartig Abgründe. Abgründe, die man selbst bei dem Verdacht auf einen untreuen Ehemann in diesen Ausmaßen sicherlich niemals in seinen schlimmsten Träumen vermutet hätte.

Auch die Konsequenzen für Tiger Woods sind mehr als unangenehm: Abgesehen von einer richtig teuren Scheidung (es geht um 205 Millionen Euro für Elin!), wurde die “First Church of Tiger Woods” direkt aufgelöst, exklusive Werbeverträge stehen auf dem Spiel und die Golfindustrie bangt vor Umsatzeinbußen wegen seiner unbefristeten Auszeit.

Mein großer Respekt gilt der gehörnten Ehefrau. Obwohl sie innerlich absolut am Ende sein dürfte („Sprich nicht mit mir, sprich mit deinem Therapeuten. Ich will dich nicht sehen!”), feiert sie ihren Kindern zuliebe ein letztes gemeinsames Weihnachtsfest mit der ganzen Familie. Ich könnte das nicht! Zu groß wäre mein Hass. Dennoch: Eine Scheidung wird es geben, da bin ich mir sicher. Elin Nordegren hat bereits Kontakt mit ihren Anwälten aufgenommen und sich ein Haus in Schweden gekauft, das Jugendamt war schon zu Besuch, um sich nach dem Wohlergehen der Kinder zu erkundigen und Tiger Woods jämmerliche Ankündigungen, sich jetzt ganz der Familie widmen zu wollen, kommen definitiv zu spät. Was glaubt er eigentlich, sich noch alles leisten zu können. Besonders interessant fand ich hierzu die Aussage einer seiner Gespielinnen, Rachel Uchitel: “Tiger und ich sind immer noch zusammen, egal was kommt.Er hat gesagt, wir müssen ein paar Wochen warten, bis wir uns wieder treffen können.“

Ich glaube nicht, dass er seine Ehe retten kann, denn die Sexsucht, sein Geltungsdrang und die Machtbesessenheit wird er nicht ablegen können und Elin wird ihm nie wieder vertrauen können.

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Darum ging es im Beitrag:
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3 Kommentare

  1. Steffi sagt:

    Nachtrag: Gerade lese ich in der Bild, dass eine andere Geliebte, Theresa Rodgers, sich zu Wort gemeldet hat: Sie soll eine 6-jährige Tochter von Woods haben. *Kopfschüttel*

  2. jan sagt:

    Sorry, aber wenn ich lese, woher du deine Infos beziehst, dreht sich mir der Magen um.

    Daher verzichte ich auch, den obigen Beitrag zu kommentieren.

  3. Steffi sagt:

    Hi Jan, ich bin durchaus auch Abonnentin einer seriösen Tageszeitung. Aber ICH kann problemlos dazu stehen, auch die Bild zu lesen. Typisch McDonald’s Phänomen: Alle schreien, wie schlecht Fastfood ist, keiner geht dorthin, aber der Laden brummt!