Tablet-PC: Tastatur war gestern – Touchscreen ist heute



Die PCs der neuen Generation – mit Tablet-Funktion



Touchscreen Tablet PC

Touchscreen @intuitivmedia.net

Tastatur war gestern – Touchscreen ist heute. Was bei den Smartphones schon längst gang und gäbe ist, erobert nun auch verstärkt den Laptop-/PC-Markt. Spätestens, seit Apple im vergangenen Januar sein iPad vorgestellt hat, sind die Weichen klar gestellt. Der Vorsprung war logisch – Apple hatte bereits mit seinem iPhone und dem iPod touch eine Vorreiterrolle in Sachen Touch eingenommen.
Jetzt also Tablet-PCs, die auf die intuitive Bedienung durch den Anwender setzen. Wörtlich übersetzt ist ein Tablet-PC dabei ein tragbarer, stiftbedienbarer Computer, der unter anderem – nomen est omen – als Notizblock verwendet werden kann. Die Bildschirmbedienung erfolgt meist per Eingabestift, manchmal aber auch per Finger. So kann der Tablet-PC sogar mit nur einer Hand verwendet werden. Funktionsumfang und -aufbau ähnelt dabei denen von Notebooks. Die Unterschiede bestehen hauptsächlich in der Bauform des Gehäuses und in dem berührungsempfindlichen Display. Alle übrigen Komponenten wie Prozessor, Festplatte und Arbeitsspeicher entsprechen den üblichen PC-Standards.

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Vor allem zwei Typen werden unterschieden: Convertibles (übersetzt: wandelbar) sind Notebooks, deren Displays sich drehen lassen und dann zum Touchscreen werden. So wird aus einem normalen Notebook ein Tablet-PC. Slates (zu Deutsch: Schiefertafel) hingegen erlauben das Drehen des Displays nicht, sie bestehen aus nur einem Block, der sich Bildschirm und Tastatur in einem ist. Durch diese kompakte und zudem gewichtsreduzierte Bauform sind sie sehr mobil und ermöglichen ein längeres Arbeiten auf dem Arm.

Übrigens: Die Idee des stiftbedienten Computers (auch penabled PC oder pen computer genannt) gab es schon lange vor den heutigen Tablet-PCs. Sie ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Erste Konzepte soll es schon in den 1960er und 1970er Jahren gegeben haben. Der Begriff Tablet-PC selbst wurde jedoch erst 2001 von Apple-Konkurrent Microsoft eingeführt.

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Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass allein bis Jahresende schätzungsweise 19,5 Millionen der Tablets verkauft würden – vor allem durch den Erfolg des eingangs erwähnten iPads. Für 2011 wird bereits eine Zahl von rund 54,8 Millionen Geräten prognostiziert, so die entsprechende Garner-Pressemeldung von Mitte Oktober dieses Jahres. Allerdings würde das zu Lasten anderer Hardware-Produkte wie vor allem Netbooks oder E-Book-Readers gehen.

Die Allgegenwärtigkeit des Tablets auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) bestätigte diesen Eindruck. Zahlreiche Hersteller oder Marken wollen im Fahrwasser des iPads an dem Erfolg partizipieren. Es heißt, das größte Potenzial, hier mitzumischen, hätten die so genannten Android-Modelle, die auf dem gleichnamigen Google-Betriebssystem basieren.

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1 Kommentar

  1. Netbook-Dealer sagt:

    Auf dem Weg zur Arbeit sitze ich morgens gemeinsam mit einigen Nachwuchsmanagern einer bekannten deutschen AG in einem Bus. Die sind in der Regel auch mit allen möglichen technischen Hilfsmitteln von Blackberry bis zum Netbook ausgestattet und fangen im Bus schon mit der Arbeit an. Lediglich zwei von denen haben ein iPad dabei und ich habe immer das Gefühl, dass sie einfach nicht wissen, was sie damit machen sollen. Der einen schaut sich morgens um 7 Uhr einen Spielfilm an (bzw. so viel wie man eben in 20 Minuten schafft). Der andere ist nur am facebooken.

    Ich weiß nicht, ob es am iPad an sich liegt und ob da einfach nur eine Tastatur fehlt (wobei das ja auch kein Thema sein dürfte, siehe z.B. hier: —- ). Aber ich denke, dass sich der Kauf eines Convertibles viel eher lohnt. Ein reines iPad kommt mir nicht nach Haus. Ich brauche die Tastatur und dazu stehe ich ;-)