Straßenstrich Krefeld



Die einen nennen es Ausfahrtsstraße es ist aber ein "Hauptverkehrsstraße"



„Grünes Licht für den Straßenstrich am Dießem“, so hieß Anfang August die Überschrift eines Artikel des Prostituierten Problems in Krefeld. Das die Bezirksregierung keinen besonderen Grund dafür sieht, dass sich die Damen des horizontalen Gewerbe dort auf halten und eine Ausweitung des Sperrbezirk ablehnen, mag vielleicht daran liegen, das sie diese Straßen nicht befahren (müssen).
Die Redaktion der WZ hat wohl auch nicht ganz richtig recherchiert wenn sie schreibt, dass der Straßenstrich erst seit einem halben Jahr dort bestehen würde. Ich weiß noch ganz gut das mich so einige (meist auswärtige) Herren zu nächtlicher Stunde, bei meiner Nachtschicht an der Tankstelle, ungehemmt gefragt haben wo den hier in Krefeld der Straßenstrich sein. Das war 2008.

Ich habe nichts gegen einen Straßenstrich

erotisch ©Intuitivmedia

Wenn ich ehrlich bin haben wir „nicht“ Anwohner der neuen Ritterstraße jahrelang nichts wirkliches vom Straßenstrich in Krefeld mitbekommen, man wusste einfach das es ihn gibt. Jetzt erst da sich das Treiben auch auf den Dießemerbruch verlagert hat und die Medien ständig darüber berichten, wird es mehr und mehr zum Thema.
Da sich der Straßenstrich mehr und mehr „Sichtbar“ macht fühlt man sich schon gestört und heute tun mir die direkten Anwohner echt leid. Ich habe nichts gegen das Gewerbe und auch nicht gegen einen Straßenstrich, dennoch finde ich sehr wohl, das zum Schutz aller Bürger ein anderes, neues Revier geben muss.

Die Jugend und Kinder sind nicht gefährdet?

Des Weiteren schrieb die Zeitung, dass das Wohl der Jugend nicht gefährdet sei. Dem möchte ich als Mutter 3er Kinder vehement widersprechen. Öfter fahre ich den Dießemerbruch entlang, auch in den Abendstunden und auch in Begleitung meines zwölfjährigen Sohnes.
Mein Sohn ist aufgeklärt. Er hat mir aber dennoch hinter vorgehaltener Hand erzählt das er weiß was die Frauen dort tun. Das er das weiß ist ja ok, aber bitte muss das jedes mal ein Thema im Auto sein, wenn man mit Kindern dort vorbei fährt. Ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, die sich dem stellen muss. Selbst wenn man nicht darüber spricht, sind sie in diesem Moment da und für Kinder sichtbar in ihrer doch sehr freizügigen Bekleidung.

Kinder finden es äußeres interessant wie diese Damen gekleidet sind, wie Jung sie aussehen. Auch beobachte ich Jugendlich die mit ihren Fahrrädern an den Damen vorbei fahren müssen. Bitte das muss doch alles nicht sein. Und ganz ehrlich finde ich es auch nicht schön wenn mir eines der Mädchen freundlich zuwinkt.
Auch wenn wir im 21 Jahrhundert leben, müssen Prostituierte nicht an Verkehrsreichen Straßen stehen. Auf der einen Straßenseite kauft man Schuhe (auch noch Abends) oder will zum Essen in ein Restaurant am Großmarkt, auf der anderen Seite stehen die Damen. Wie lange dauert es bis sich die Damen auf der Oppumerstraße ein „Stell dich hin“ geben.

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Darum ging es im Beitrag:
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1 Kommentar

  1. Die einzige Gefahr für Kinder ist das Selbstverständnis, dass Frauen Objekte sind. Aber es heißt ja nicht ohne Grund, das älteste Gewerbe der Welt. Es wird es immer geben, daher ist Legalisierung besser als Verbot und Diskriminierung.