Star Trek TNG – mehr als nur Fiktion





Star Trek

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Heute habe ich nach langer Zeit erstmals wieder eine Folge von Star Trek – The Next Generation gesehen und bin total begeistert. Ein Bekannter, ein echter Treki, rief mich an und meinte, schau Dir mal die Folge 6 der 1. TNG Staffel an, da geht’s um „positive Energie“.

Ich war erst ein Bisschen genervt, weil ich mir das sonst nicht regelmäßig ansehe. Nach den ersten Minuten war aber klar, dass die Geschichte total spannend ist und ich auch echt was mit dem Thema anfangen kann, weil ich selbst solche Erfahrungen mache!

In der betreffenden Folge, die man übrigens in 4 Teilen auch bei youtube.com als Stream ansehen kann , kommen ein Ingenieur und sein Assistent (Der Reisende) im Auftrag der Sternenflotte auf die Enterprise, um den Warp-Antrieb des Schiffes zu optimieren.

Kosinski, der Ingenieur, hat Einstellungen entwickelt, die bereits auf anderen Schiffen eine höhere Beschleunigung möglich gemacht hatte. Die Crew der Enterprise ist zunächst sehr skeptisch, vor allem, weil Kosinski super überheblich rüberkommt.

Als schließlich doch beschlossen wird, ihn die Voreinstellungen für den Warp-Antrieb versuchsweise ändern zu lassen, wird es richtig abgefahren. Der Assistent arbeitet parallel an einem anderen Pult und nur der junge Wesley Crusher, Sohn der Ärtzin an Bord, bekommt mit, dass kurz vor der Wahnsinnsbeschleunigung der Assistent „desintegriert“. Er dematerialisiert sich irgendwie, flackert, während er mit den Händen am Pult ist. Damit wird das Schiff 2,7 Millionen Lichtjahre weit weg katapultiert und landet einige Galaxien weiter in einem unbekannten Teil des Universums.

Kosinski behauptet, diese extreme Beschleunigung sei durch einen Fehler seinerseits verursacht worden. Niemand an Bord hatte mitbekommen, dass der Assistent die Beschleunigung verursacht hat. Auch dessen völlige Erschöpfung in Zusammenhang mit der Beschleunigung bringt niemand an Bord damit in Verbindung, dass seine Präsenz wie eine Linse zur Bündelung der Energie wirkt und er somit den Warp-Antrieb mit Energie versorgt hat.

In der Galaxie, wo sich die Enterprise danach befindet, scheint die Realität mehrere Dimensionen zu haben. Einige der Crew-Mitglieder erleben Überlappungen der Zeit. So begegnet Captain Picard z.B. seiner verstorbenen Mutter und plötzlich ist ein Tier an Bord, welches in Lieutnant Worf’s Kindheit sein Haustier war.

Es stellt sich heraus, dass durch den Einfluss des Assistenten, der ein hoch entwickeltes Wesen ist, Raum, Zeit und Gedanken in einen näheren Zusammenhang rücken.

Zunächst will niemand Wesley Crusher zuhören, der ja das Phänomen bei der ersten Beschleunigung beobachtet hatte. So landet die Enterprise noch einmal durch extreme Beschleunigung einige Galaxien weiter weg, an einem Ort im Universum, der nirgends verzeichnet ist. Diesmal beobachtet auch Commander Riker,
wie sich der Assistent während der Beschleunigung desintegriert.

In einem Gespräch mit Picard berichtet der Assistent davon, dass zu diesem Zeitpunkt die Gedanken der Crew Mitglieder direkt Realität erzeugen. Er bittet Picard auch, den jungen Wesley zukünftig zu fördern, da dieser die gleiche energetische Begabung hat, wie er selbst. Bei dem Assistenten handelt es sich um ein hochentwickeltes Wesen, welches Reisen in Raumschiffen mitmacht, um in dieser Realität Erfahrungen zu sammeln.

Er erwähnt auch, dass bisher noch nie ein Wesen seiner Art Kontakt mit den Menschen aufgenommen hätte, da die Menschheit erst jetzt soweit sei, nachzuvollziehen, dass Raum, Zeit und Gedanken nicht getrennt seien, sondern Gedanken die Realität in hohem Maße beeinflussen.

Picard ruft also vor dem 2. Versuch, die Enterprise zurück in ihre Heimatgalaxie zu bringen, die gesamte Crew auf, ihre Gedanken auf dieses Ziel zu richten und dem Assistenten positive Gedanken zu senden, damit dieser, immer noch geschwächt, die erneute Beschleunigung bewerkstelligen kann. Counseller Diana Troi merkt an, dass Angst bei den Crewmitgliedern dies evtl. verhindern könnte.

Der erneute Versuch gelingt jedoch. Der Assistent ist danach verschwunden, so als hätte er seine Mission erfüllt: die Besatzung der Enterprise in ihrem Verständnis von „Realität“ ein Stück weiter zu bringen.

Die Folge endet damit, dass Captain Picard den jungen Wesley Crusher auf die Brücke ruft, damit dieser fortan eine ganz spezielle Ausbildung erhält, wie er es dem Reisenden versprochen hat.

Ich fand die Folge nicht nur unterhaltungstechnisch toll, sondern weil hier ganz viel von dem auftauchte, was ich auf meinem spirituellen Weg bereits seit vielen Jahren erlebe und lerne! Ich studiere Eckankar – die Wissenschaft vom Seelenreisen oder auch „Religion von Licht und Ton Gottes“. http://www.eckankar.de/studienprogramm.html

Sicherlich kennt jeder das Gesetz der Anziehung (LOA). Dieses basiert ebenfalls auf der Annahme, dass unsere Gedanken Realität erzeugen. Es ist auf alle Fälle ein großer gesellschaftlicher Trend, sich damit auseinanderzusetzen, dass wir selbst unsere Realität kreieren.

Mir ist heute, als ich die Star Trek Folge sah, auch klar geworden, wieso so viele meiner Bekannten, die sich für Spiritualität interessieren, Trekis oder Star Trek Fans sind. Den meisten ist wohl klar, dass das, was hier als Science Fiction daher kommt, durchaus Bezug zu unserem Leben hat.

Für alle Star Trek TNG-Fans gilt wohl der Satz “Wer Augen hat, der möge sehen.“…wenn er soweit ist.

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Darum ging es im Beitrag:
    star trek pult | startrek logo | Star Trek tng logo |

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1 Kommentar

  1. Dina Johnas sagt:

    Sehr gut! Danke dafür!
    Habe mich zwar mit Star Trek noch nicht so auseinandersetzt wie Du, dafür mit dem Weg von Licht und Ton. Danke für die Inspiration!