Social Media Power 2011: Crowd Funding für kreative Projekte



Startnext.de ermöglicht unkompliziert Community basierte Finanzierung



Bei allem, was einen manchmal am Internet nerven kann, bietet es doch gerade durch die sozialen Medien immer wieder großartige Möglichkeiten, insbesondere für soziale und kreative Projektinitiatoren, die ohne Großsponsoren etwas auf die Beine stellen wollen.

Ob Künstler oder Firma: Community oder auch „Crowd Funding“ einzelner Projekte ist kein verrückter Nischentrend mehr, sondern im Mainstream angekommen. Portale wie Startnext.de sprechen eine eindeutige Sprache: gemeinsam geht es!

Beispiel Musikindustrie: auch ohne Major im Rücken bekannt werden

Als Ende der 90er die Musikbranche in sich zusammen fiel, weil das Internet mit seinen Möglichkeiten dem Tonträgermarkt Konkurrenz machte, war klar, dass sich neue Wege für Bands und Musiker erschließen würden.

Die Macht der Major Companies, die mit guten Kontakten in die Medienlandschaft und einer irren Marketingmachinerie Newcomer in die Charts prügelten, verteilt sich schon seit Jahren immer wieder neu. Viele kleine Kreativzellen sind in den vergangenen Jahren entstanden und so manches „kleine“ Musik-Projekt wurde ausschließlich via WWW bekannt und erfolgreich. Die Justin Bieber-Youtube-Story oder die Erfolgsgeschichte der Arctic Monkeys sind nur zwei Beispiel für Künstler, die durch das Internet bekannt wurden, bevor kommerzielle Riesen so richtig aufmerksam wurden.

Auch wenn inzwischen Casting-Shows das neue Vermarktungs-Tool der ganz großen Plattenfirmen sind, können auch Künstler, die keinen Major-Plattenvertrag in Aussicht haben und früher wahrscheinlich völlig unbemerkt geblieben wären, heute sowohl via Youtube eine riesige Fangemeinde begeistern, als auch angefangen von der Finanzierung einer Produktion bis hin zur Tour-Promotion und dem Marketing ihr Baby selbst in die Welt bringen.

Von der Anke Johannsen Band beispielsweise erfuhr ich gerade, dass sie die Produktion ihres neuen Albums „Es war einmal…“ mit Hilfe von Freunden und Fans finanzieren wollen. Dies über die Crowd Funding Plattform Startnext.de, auf der Künstler, Erfinder und andere Kreative Supporter informieren und dafür begeistern können, ihr Projekt zu unterstützen.

Crowd Funding 2011: startnext.de als Hebamme für Kulturprojekte

StartnextNicht nur Musiker profitieren von den Vernetzungsmöglichkeiten des World Wide Web. In dieser Zeit entstehen vielfach Projektideen, bei denen soziale Verantwortung und der Community-Spirit zentral stehen, was immer mehr Menschen begeistert.

Kulturelle Projekte dieser Art zu supporten wird bei Startnext.de  zur Community Aufgabe und so entstehen neue Gemeinschaften unter anderem mit Hilfe von Facebook, Twitter und Co, die sich ganz natürlich aus dem Wunsch der Menschen heraus entwickeln, Teil von etwas zu sein, das die Welt braucht, was man alleine aber nicht stemmen könnte.

Ist man als Kreativer oder Kulturschaffender unterwegs und sucht nach einer Möglichkeit, ein Projekt zu präsentieren und supporten zu lassen, so ist Startnext.de  eine tolle Sache. Hier steht die Infrastruktur sowohl was die Kommunikation mit einem breiten Publikum, als auch was die Vernetzung in den Social Networks und die Generierung von Spendeneinnahmen zur Projektfinanzierung betrifft.

Neben einem eigenen Projekt-Profil beinhaltet das Startnext -Angebot auch ein eigenes Projekt-Blog, in dem Supporter und Fans kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten werden können.

Im Falle der Anke Johannsen Band kam übrigens binnen 2 Tagen die benötigte Anzahl Fans bei Startnext.de zusammen, so dass das neue Album dort nun zur Finanzierung freigeschaltet ist und auch schon erste Spenden eingegangen sind!

Wie funktioniert Community Funding bei Startnext.de ?

Der Ablauf  ist denkbar einfach. So wird nach der Einstellung eines Projektes je nach Budget zunächst eine entsprechende Anzahl „Fans“ benötigt. Hier bieten die Social Networks wie Facebook, Twitter und Co. wundervolle Verbreitungsmöglichkeiten. Ist die nötige Anzahl Fans erreicht, wird das Projekt zur Finanzierung freigegeben. Innerhalb einer speziellen Deadline kann dann seitens der Community gespendet werden. Interessant finde ich, dass es sowohl „Dankeschön-Pakete“ für die Supporter gibt und: dass die gespendeten Gelder an die Spender zurückgezahlt werden, sollte das Budget innerhalb der Deadline nicht zusammenkommen.

Hier gibt’s detaillierte Infos zu Startnext.de sowohl für Projekt Initiatoren als auch für interessierte Supporter. Und hier geht es zum Startnext.de-Projekt Tutorial bei youtube.

What’s YOUR project?

Von der Film-, CD- oder Theaterproduktion über Apps und Austellungen bis hin zum Buchprojekt: bei startnext.de ist jede Menge Raum für kreative Projekte, die Unterstützung benötigen.

Das Internet eignet sich eben nicht nur für den Hype von Schreckensmeldungen, sondern eben auch ganz wunderbar und effektiv, um wertvolle Aktionen gemeinsam zu pushen.

Derzeit befinden sich schon diverse interessante Projekte in der Finanzierungs-Ebene, und jede Menge benötigen momentan noch Fans, um zur Finanzierung freigeschaltet zu werden.

Also einfach mal reinschauen und Fan werden, würd ich sagen. Be part of it!

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Wer hat`s geschrieben ?

Trinity schrieb schon 155 Artikel auf tipblog.

Darum ging es im Beitrag:
    google prostitution | arctic monkeys crowdfunding | power media internet finanzierung |

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4 Kommentare

  1. Bernd sagt:

    Finde ich eine super Sache, was durch SM-Netzte doch so alles aufgebaut werden kann.
    Werde mir die Seite mal genauer anschauen und dann bestimmt auch das ein oder andere mal etwas “spenden”, damit die Künstler auch etwas davon haben ;)

    • Anke Johannsen sagt:

      Wir freuen uns, hier als Beispiel genannt zu werden. Für uns ist Startnext in vielerlei Hinsicht eine tolle Möglichkeit. Bis dato sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Dinge und freuen uns natürlich auch über weitere Supporter! Herzliche Grüße, Anke von der Anke Johannsen Band

  2. Trinity sagt:

    Huhu! Hier ein WDR-Bericht über die Album-Crowd Funding Action der Anke Johannsen Band:

    Das Album “Es war einmal” kommt dieser Tage raus:-)

    Toll!