Schule macht Werbung – Schüler erstellen Firmenhomepage
Guerilla Marketing Projekt „Schule macht Werbung“
Ein interessanter Ansatz, den eine Mühlheimer Werbeagentur da hat. Gemeinsam mit einer Gruppe Zehntklässer konzipierten und erstellten die Werber eine neue Unternehmenswebsite für eine Profilberaterin und Kniggetrainerin.
Beim Projekt „Schule macht Werbung“ waren die 4 Schüler und Schülerinnen in den gesamten kreativen Prozess einbezogen. Sie fotografierten, texteten, kreierten den Look der Seite und nahmen aktiv am Schaffensprozess teil.
Davon ausgehend, dass Schüler um die 16 sich bestens in den Sozialen Netzwerken auskennen und viel Zeit im Internet verbringen, macht es meiner Meinung nach total Sinn, solch ein Projekt zu fahren.
Und auch der Kunde hat etwas davon, da die Werbeagentur Deutsche Handarbeit, die das Projekt initiiert hat, einen Bruchteil dessen berechnet, was so ein Unternehmenswebauftritt normalerweise kostet.
Learning by doing
Mir gefällt die Idee, Schülern die Gelegenheit zu geben, am “lebenden Objekt” zu lernen, mit einem Ergebnis, welches eine Rolle in der Welt spielt.
Und ich erkenne auch ganz klar den Nutzen für alle Beteiligten. Die Agentur kommt mit Schülern ins Gespräch, sicher auch sehr spannend hinsichtlich Social Media. Die Schüler lernen by doing – ein solches Projekt hätte auch in einer Webdesign AG stattfinden können. Und: die Kunden profitieren vom Hammerpreis. Das ist doch super! WinWinWin sozusagen, so wie ich das liebe!
Innovative Projekte für unsere Zeit
Ich finde die von den Schülern kreierte Webseite http://www.profilschmieder.de übrigens wesentlich ansprechender, als die alte Homepage der Imageberaterin. Bei xing.com wird das Projekt heftig diskutiert und die Meinungen gehen zum Teil weit auseinander.
Thom findet die erstellte Webseite zu „einfach“ und außerdem meint er, dass die Schüler so in falsches Bild vom Businessleben bekommen, denken könnten, das es „easy“ ist.
Diesen Einwand kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen, weil die Jugendlichen doch gerade in einem solchen Projekt sowohl die Herausforderungen der Teamfähigkeit, als auch Projektarbeit und die einzelnen kreativen Stadien und Tasks kennenlernen. Das alles jedoch ohne den Leistungsdruck der Schule, begleitet von professionellen Werbern, die auf Guerilla Marketing spezialisiert und damit wahrscheinlich voll auf der Wellenlänge der Schüler sind. Ich finde das stimmig.
Für mich ist die Initiative der Werbeagentur Deutsche Handarbeit innovativ, zeitgemäß und ein Brückenschlag zwischen Unternehmen und Schülern. Ich jedenfalls wünsche mir mehr solcher Brückenprojekten z.B. auch gerne zwischen Wissenschaft, Kunst und Kommerz.
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muss werbekampagne starten mit flyer für Plüschhasen
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Also die Idee finde ich auch gut, aber die Seite gefällt mir nicht so gut.. sie sieht schon sehr einfach aus.. ist allerdings auch in nur 4 tagen entstanden, vielleicht hätte man den schülern etwas mehr zeit lassen sollen.. aber so schlimm ist die seite nun auch wieder nicht und es gibt dutzende seiten, die von echten profis gestaltet wurden und auch nicht viel besser aussehen
Diese Idee finde ich super gut, da die Schüller einfach Praxis kennenlernen. Ausserdem durch sollche Projekte wird die Kräativität der jüngen Menschen auf die Probe gestellt. Jede Erfahrung zählt in dem Berufsleben. Wenn sie schon doch im Internet sitzen, sollten sie Erfahrungen sammeln.
Grundsätzlich eine gute Idee, aber dann doch bitte mit korrektem Endergebnis, d.h. zumindest valider Code und schöne URLs. Das sollte immer drin sein, wenn die Agentur eine fähige Betreuung abstellt.
Das ist doch mal eine coole Sache. So engagieren sich die Jugendlichen wenigstens mal für ihre Schule, find ich gut!
Sunny, da kann ich Dir nur zustimmen. Die Idee ist einfach nur sehr gut. Ich selbst betreue bis heute noch die Homepage meiner Schule obwohl ich seit vielen Jahren nicht mehr auf die Schule gehe.
Es ist schön das es solch eine Motivation in die Richtung gibt und damit was gutes getan werden kann, schließe mich deiner Meinung an
Ich fand solche Projekte sehr lehrreich, bei uns in der Ausbildung haben wir ständig Kundenprojekte gemacht, das fand ich viel spannender als die Theoretischen aufgaben. Aber wir waren halt in der Ausbildung und nicht in der Schule.