Schnellrestaurants im Test – Neue Studie zeigt Verbesserungen



Servicequalität und Kompetenz, Hygiene und Ambiente



Jeder kennt sie, die Schnellrestaurants, die neben Klassikern wie Burger King, McDonald’s oder Kentucky Fried Chicken unsere Innenstädte, Einkaufszonen und Malls mit Essen versorgen.

Die Idee, möglichst viele Menschen den ganzen Tag über zu bedienen macht gerade in Gebieten Sinn, wo eingekauft wird und so werden es auch in Deutschland immer mehr solcher Schnellrestaurants und die „Fast Food“-Landschaft wird immer bunter.

Heute fanden wir eine ganz aktuelle Studie, die vor allem Servicequalität und -kompetenz, Hygiene und Ambiente zum Schwerpunkt hatte.

Man höre und staune: die Bedingungen haben sich seit der letzten Studie von 2009 fast überall verbessert. Und es wurden bei 13 gestesteten Schnellrestaurant nur die Noten „gut“ und „befriedigend“ vergeben. Ich finde, das hört sich doch gut an.

Angeführt wird die Hitliste der Disc Studie von Mövenpick’s „Marché“, was mich nicht wundert. Ich liebe deren Essen, das ist wie in einem richtigen Restaurant. Ich habe früher mal jahrelang fast jeden Mittag dort gegessen und meiner Meinung nach kann da alleine was Ambiente sowie Auswahl und Qualität des Angebotes betrifft kaum ein anderes Schnellrestaurant mithalten. Dies zeigte auch die Studie. Marché war bereits im letzten Jahr auf Platz 1.

Zweitbestes Schnellrestaurant wurde dieses Mal Kentucky Fried Chicken, was vor allem auf eine verbesserte Kommunikationsfähig der Mitarbeiter und deren Kompetenz zurückzuführen ist. An dritter Stelle stehen die Ikea-Restaurants.

Es ist gut, finde ich, dass die Schnellrestaurants ab und zu getestet werden. Das kann nicht schaden und die Verbesserungen von Jahr zu Jahr sprechen davon, dass die Verantwortlichen sich die Ergebnisse auch zu Herzen nehmen. Es werden mehr Trainings für die Mitarbeiter angeboten und auch was Qualität der Waren und Hygiene betrifft, scheint sich was zu tun.

Generell esse ich nicht so oft im Schnellrestaurant, wenn ich in der Stadt unterwegs bin. Den Kochlöffel zum Beispiel habe ich noch nie von innen gesehen (was aber ja nichts heißen muss, „Kochlöffel“ machte immerhin Platz 6 von 13).

Ich persönlich bekomme nur so alle 2-3 Wochen einen McDonald’s Flash und wenn ich dann nicht zumindest einen Cheesburger esse, muss ich ständig dran denken. Meisten hole ich mir dann einen und es ist wieder gut für ein paar Wochen. Großen Service erwarte ich dabei nicht, daher bin ich auch selten enttäuscht. Rein, Cheesburger für 1Euro kaufen und auf der Hand essen, während ich weiter shoppe.

Umso mehr freut es mich, in meinem „Stamm McDonald’s“ immer die gleichen Mitarbeiter anzutreffen und man kennt sich genauso, wie beim Italiener um die Ecke. Meines Erachtens ist neben Angebot und Qualität der persönliche Kontakt mit das Wichtigste und für mich ausschlaggebend, ob ich irgendwo gerne und öfter hingehe.

Hier gibt es noch einen ausführlichen Artikel bei n-tv.de zur aktuellen Studie, vom Deutsches Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv.

[teilen]

Wer hat`s geschrieben ?

Trinity schrieb schon 155 Artikel auf tipblog.

Darum ging es im Beitrag:
    content | verbesserung fast food in deutschland | verbesserungen an fast food |

Das könnte dich auch interessieren:

2 Kommentare

  1. Alex sagt:

    Ehrlich gesagt bin ich relativ erstaunt darüber, dass die Schnellrestaurants so gut abgeschnitten haben. Was das Essen anbelangt hatte ich da keine Zweifel, doch die Hygiene und die Mitarbeiterkompetenz hätte ich wesentlich geringer vermutet. Es gibt natürlich immer schwarze Schafe unter den Schnellrestaurants, weswegen mich dieses Ergebnis dann doch ziemlich beruhigt hat…

  2. Eichental sagt:

    BurgerKing und insbesondere McDonalds machen ja schon seit längerem auf “gesund” und werben mit Salat & Co., dennoch würde ich zwischen FastFood und Selbstbedienungsrestaurant unterscheiden. Erstere (FastFood Restaurants) sind zwar auch Selbstbedienung aber man geht i.d.R. rein um schnell mal was auf die Hand zu nehmen. Ggf. auch sich hinzusetzen, aber nicht um gemütlich was zu essen.

    Zweitere, also Selbstbedienungsrestaurants a la Ikea o.ä. veranlssen mich zumindest mich hinzusetzen und ähnlich einer Kantine ein Essen zu mir zu nehmen. Meistens gibt’s das Essen dort ja auch auf einem Teller und nicht in der Pappschachtel. Demnach finde ich den Vergleich etwas holprig.

    Von der Schnellrestaurantkette Marchè International habe ich mit Verlaub noch nie gehört.