Schlaflos im WWW, die Sofakanten-Guerilla-Nummer



Ist Bloggen ungesund?



Als Blogger entwickelt sicherlich jeder so seine Gewohnheiten. Je nach Schwerpunkt dessen, was gar ansteht. Sei es Beiträge zu schreiben, recherchieren, kommentieren und lesen von Kommentaren, arbeitet sich der eine strukturiert durch die Tasks durch. Andere wiederum (ich zum Beispiel) springen zwischen ihnen hin und her. Jeder Blogger-Jeck ist anders sozusagen.

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Bloggen von der Sofakante
Es hat sicher auch jeder Blogger einen etwas anderen „Arbeitsplatz“. Ich nehme mein Notebook äußerst selten mit raus und schreibe am liebsten von der Sofakante aus.

Letztes Jahr hatte ich meinen Schreibtisch verschenkt, weil ich mir einen neuen gönnen wollte. Da ich bisher noch nichts Schönes entdeckt hatte, steht mein Notebook seitdem auf einem kleinen, güldenen Prunk-Barocktischchen, auf dem außer 2 USB-Sticks nichts Platz hat. (Sehr praktisch, ich mag nämlich keine Zettel!).

Und dennoch komme ich damit zur Frage „Ist Bloggen ungesund?“, die beim WMF diese Woche gestellt wurde.

Nicht ungesünder als das Leben sonst, würde ich ja eigentlich sagen. Da ich zurzeit jedoch ziemlich viel schreibe an meinem Prunk-Barocktischchen und auch mein eigenes Blog aktiviere, viel recherchiere, brauch ich dringend wieder einen richtigen Schreibtisch!

Die Sofakanten-Guerilla-Nummer machte solange nix aus, wie ich einen Artikel pro Tag schrieb. Wenn man allerdings viele Stunden täglich am Rechner sitzt, dann geht das schon mal auf den Rücken. Und so cool ich meinen Sofakantenplatz auch finde, so langsam siegt die Vernunft meiner Wirbelsäule.

Keine Macht den Schrunden, die sich so langsam an meinen äußeren Fußknöcheln vom vielen im Schneidersitz sitzen bilden!

Schlaflos im WWW
Bei mir gibt’s auch öfter mal Nachtschichten. Je nachdem woran ich gerade arbeite. Nichts muss – alles kann und somit bleibe ich auch schon mal bis 3 Uhr Nachts am Ball, wenn ich recherchiere beispielsweise, wenn ich gut im Flow bin.

Normalerweise ist es kein Problem, dann einfach bis um 11 Uhr zu schlafen. Allerdings hat meine Nachbarschaft das jetzt nicht immer so auf dem Schirm… Mittwochs kommt die Müllabfuhr, so gegen 7.30h und ich fahre regelmäßig entsetzt aus dem erst 4-stündigen Schlaf hoch, wenn die Jungs klingeln, um die Tonnen rauszuholen.

Om…. Immer ruhig bleiben. Nicht ausrasten! Das ist mein Mantra mittwochs in der Früh…

Die Freiheit beim Bloggen gleicht schlaflose Nächte wieder aus
Ansonsten gefällt mir die Freiheit des Bloggens sehr gut und wiegt all das, was mal drückt und Schrunden verursacht, auf. Mir meinen Tag frei einteilen zu können, Themen auszuwählen, die mich interessieren, mir meine Partner selbst aussuchen zu können und mit anderen ständig im Kontakt zu sein auch hinsichtlich meiner anderen Projekte, ist einfach toll!

Dass ich außerdem gerade feststelle, dass ich die Freiheit habe, mit meinem eigenen Blog im System Google-Adsense NICHT mitzumachen, freut mich sehr. Denn ich sehe die Möglichkeit, andere Einnahmewege aufzutun z.B. durch direkte Kontaktaufnahme mit Werbekunden und intensiver Vernetzung.

Hier bei Tipblog macht Thom die Vermarktung mit allem, was ein SEO zur Verfügung hat, inklusive Adsense. Ich selbst werde bei meinem eigenen Blog erstmal eine andere Schiene ausprobieren, weil mir Google ein Bisschen zuviel Einfluss gewinnt, wegen der Werbung. Es wird ein Selbstversuch und ich werd vielleicht mal davon berichten. Möglicherweise lande ich nachher doch bei Adsense, aber ich will es wenigstens probiert haben, autonom Einnahmen zu generieren. Challenge!!!

Glückshormone durch Entscheidungsfreiheit
Alleine die Erkenntnis, dass ICH SELBST entscheide, ob ich z.B. Adsense mache oder nicht, macht mich sehr glücklich, da mir das Geld-Thema eine ganze Weile Kopfzerbrechen hinsichtlich meines leeren Kühlschranks gemacht hatte.

Es mag ein wenig Abstrakt klingen, jedoch gehören derlei Überlegungen und Experimente für mich persönlich nicht nur hinsichtlich der Vermarktung, sondern auch und gerade im Bezug auf meinen eigenen Idealismus und meine Motivation zum Bloggen dazu.

Ebenso, wie in meinem ganz normalen Alltagsleben auch.

Mein Fazit hinsichtlich der WMF-Frage: Ich esse gut, trinke nicht mehr als sonst auch, schlafe zwar manchmal wenig, bekomme dann aber einen Energy-Boost, wenn ich mich auf Werbeabwege begebe und spüre, wie sich mein Horizont erweitert. WOW!

Bloggen ist NICHT ungesund, sondern ein Abenteuer! Oder: no risk – no fun :-)

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Darum ging es im Beitrag:
    ungesunder schneidersitz | schneidersitz ungesund | auto |

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