RFID Chips Schweinegrippenimpf Verschwörungsschrott





Schweinegrippe ©Intuitivmedia

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Wohl aufgrund der Schweinegrippenimpf-Hysterie habe ich in letzter Zeit im Netz an verschiedenen Stellen von „Zwangseinpflanzungen“ sogenannter RFID (Radio Frequency Identification) Chips gelesen. Mich langweilt die Schweinegrippen-Panik eh schon und jetzt auch noch die Nummer!

Die Diskussion über solche Chips gibt es schon lange und insbesondere Verschwörungstheoretiker kauen gerne auf den RFID Chips herum, wobei noch kaum erwiesen ist, dass solche wirklich jemals einem Menschen eingepflanzt wurden.

Das Prinzip, ein RFID Medium beispielsweise zur Zeiterfassung zu nutzen, wird weltweit vielfach genutzt und ich finde es auch angesichts unseres technologisch weit entwickelten Zeitalters sinnvoll. Ich kenne Firmen, bei denen man NUR mit der entsprechenden Karte durch in Türen kommt. Ich weiß nicht ganz genau, ob es RFID Karten sind, nehme das aber an, da man sie bloß vor ein Teil an der Wand neben der Tür halten muss,  um diese zu öffnen. Im Prinzip also ein moderner „Schlüssel“.

Und jetzt heißt es in einigen Internetforen, dass sich ebensolche RFID Chips in Nanoformat in den Spitzen der Impfspritzen gegen Schweinegrippe befinden sollen, um die Bevölkerung -ganz nebenbei- großangelegt zu „chippen“. Dies ohne das Wissen der Menschen, die sich impfen lassen natürlich.

Haben dann alle diesen Chip, kann -wer auch immer, BB, der große schwarze Mann?- uns auf Schritt und tritt beobachten, jederzeit sehen, was man tut, welche Kontoaktionen man ausführt, mit wem man wann spricht, welche Farbe unsere Kotze hat, wenn wir am Samstagabend zu tief ins Glas geschaut haben und wahrscheinlich wäre es z.T. auch echt praktisch, weil man keine Steuererklärung mehr abgeben müsste, weil das Finanzamt ja jederzeit genaueste Übersicht hat. Haha. Isch lach misch schlapp!

Mein erster Gedanke war: was für’n Verschwörungsschrott! Auf der anderen Seite bin ich mir völlig im Klaren darüber, dass wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT alles wissen, was so abgeht. Weder, was neue Technologien betrifft, noch was in den Köpfen derjenigen abgeht, die in der Pharmaindustrie oder aber in der Weltpolitik das Sagen haben. ICH weiß (noch) nicht, was wirklich hinter der Einführung des Euro, dem Untergang der Titanic oder der jüngsten Bankenkrise steckt? Ihr?!

Ich habe mir bereits vor Jahren angeeignet, erstmal grundsätzlich alles näher zu hinterfragen, was die Medien berichten. Und auch das, was ich im Alltag so höre oder, wie in diesem Fall, im Netz finde.

Es zeigt sich immer wieder, dass ich im Rahmen meiner eigenen Recherchen auf Informationen stoße, die ganz viel von dem, worüber die Allgemeinheit auf eine ganz bestimmte Art und Weise „aufgeklärt“ wird, bei näherer Betrachtung Aspekte aufweist, die ein völlig anderes Licht auf die Dinge werfen. Vor allem aber werfen diese Aspekte, die nicht unbedingt durch die Medien gehen, durchaus neue Fragen auf, deren Beantwortung mir immer wieder zeigt, wie wichtig es für ein selbstverantwortliches Leben ist, nicht einfach nur „Wahrheitspillen“ zu schlucken, sondern das Interesse aufzubringen herauszufinden, was tatsächlich hinter den Dingen steckt und dann selber zu entscheiden, was man tun möchte.

Da ist sicher jeder Mensch anders gestrickt, ist ja auch ganz legitim. Ich finde allerdings, dass viele sich am Ende vom Tag dann bitte nicht lautstark beschweren sollen, wenn sie aus (selbstverschuldeter) Unwissenheit wieder mal einer Ungerechtigkeit unterworfen sind, die sie selbst stillschweigend akzeptiert, teilweise sogar gewählt haben. Zum Glück besteht in Deutschland keine Impf-Pflicht. Also kann jeder hier zumindest selbst entscheiden, was er mit den Informationen tut, die er findet. Ob er sich selber kundig macht, oder einfach unreflektiert dem Kollektiv folgen will.

Was die Zwangs-Chippung betrifft, von der jetzt die Rede ist: ich halte sie ebenso für eine Hysterie wie eine Massenimpfung gegen Schweinegrippe. Die Bezeichnung „Schweinegrippe“ löst die Assoziation aus, man könne sich beim Schwein anstecken, dem scheint jedoch nicht so zu sein. Das im Fokus stehende Virus A/H1N1 ist eine Art Mutation aus früheren Influenza-Viren ist, die selbst schon Mutationen aus verschiedenen Influenzaviren bei Vögeln, Schweinen und Menschen waren und es handelt sich meines Erachtens einmal mehr um ein mediales Brimborium um eine neuartige Grippe, die von ihren Symptomen her auch nicht viel schlimmer ist, als eine „nomale“ Grippe.

Was zur Zeit meines Erachtens Panik verursacht, vor allem in der Wirtschaft, sind die Folgen im Falle einer gleichzeitigen Erkrankung von 50% der Bevölkerung. DAS könnte in der Tat eine Krise verursachen. Wobei im Winter immer Leute krank werden, die aber in der Regel nach 4,5 Tagen wieder am Start sind. Ich bin also der Meinung, dass man den Teufel auch an die Wand malen kann, mit soviel Theater.

Bei Netdoktor habe ich ein Special gefunden, in dem ganz gut erklärt ist, wie die Symptome aussehen und wie man sich sowohl schützen, als auch diese Grippe auskurieren kann. Genau mit denselben Hausmitteln wie eine normale Grippe J

Und ebenfalls genau wie bei jeder anderen Grippe kann eine Kombination mit anderen Viren bzw. eine Ansteckung mit weiteren Erkrankungen schlimmere Folgen haben wie z.B. Lungenentzündung. Das ist m.E. nicht alleine bei der Schweinegrippe so.

Ich persönlich werde mich nicht impfen lassen. Ich wird ganz einfach auf meinen Körper hören, so wie immer, und vielleicht auch zum Doktor gehen, wenn es ganz arg kommen sollte. Mit meinem Zwiebel-Ingwer-Zitrone-Hotdrink, Wadenwickeln und homöopathischen Mitteln fang ich an und wenn nötig schluck ich auch ein Antibiotikum.

Vor Jahren hatte es schon mal so eine Impfempfehlung gegeben, die vor allem meinen Hausarzt ganz wild gemacht hatte, mir schon beim Reinkommen die bereitliegende Grippe-Impfspritze zu geben. Alles klar – keine Grippe. Dafür aber nach Jahren zum ersten Mal wieder eine Mandelentzündung, die sich echt sehen lassen konnte. Mit Notaufnahmen wegen zugeschwollenem Hals und so! Nee nee. Ich glaube ja, dass wenn ich krank werden soll, ich auch krank werde. Wenn ich keine Grippe kriege, die mich flachlegt, dann wird es eben eine andere Erkrankung. Das war mein Fazit und daher halte ich jetzt bei dieser Impfhysterie schön den Panikball flach. Que sera sera. Ich bin vorbereitet!

Ich mache mir also keine Sorgen darum, dass mich jemand heimlich „chippen“ könnteJ. Und für all diejenigen, die richtig Angst haben, sich mit der Schweinegrippe anzustecken: was ist schlimmer? Nach paar Tagen an Schweingegrippe, die zur Lungenentzündung mutiert ist, zu sterben, weil man nicht rechtzeitig zum Arzt gegangen ist (Hallo!?) oder so ein Nano-Chipchen!? Na also! Die Pharmaindustrie jedenfalls verdient sowohl an Antibiotika für ungimpfte Leute, wie mich, als auch an der Impfung. Mit oder ohne Chip. Und alles ist gut.

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Darum ging es im Beitrag:
    impfen verschwörung chips | rfid chips verschwörung | content |

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1 Kommentar

  1. Sven sagt:

    Hach die Theorie finde ich echt mal lustig und wenn man uns alle mit einen Chip versehen wollte, würden die Leute das auch ohne Schweinegrippe hin bekommen. Im Übrigen halte ich von der ganzen Panik überhaupt nichts und ich werde bestimmt nicht Versuchskaninchen für irgendein Pharmaunternehmen spielen, nur weil die mal schnell was auf den Markt bringen möchten.

    Und mit der Krise durch 50 % Kranke kann ich auch nur sagen, in einer Wirtschaftskrise wo viele in Kurzarbeit sind ja nicht weiter schlimm, wenn die Arbeit zu viel wird, kann man die anderen ja aus der Kurzarbeit rausholen, dann geht das schon ;-) (werden halt die Gewinne etwas kleiner)

    Lieben Gruß
    Sven