review Der 13te Krieger
Der 13 Krieger
ist ein Film mit Antonio Banderas, der aber vom Publikum nicht besonders gut aufgenommen wurde. Es gab viel Kritik am Film und einiges Lob zur Filmmusik.
action/horror
original the 13th warrior / regie michael crichton, john mctiernan
drehbuch william wisher, / romanvorlage von m. crichton
cast antonio banderas, diane venora, omar sharif, vladimir kulich, mischa hausserman, sven wolter, dennis storhoi
Die Geschichte erzählt von einem orientalischen Edelmann, der als Botschafter in die barbarischen Länder des Nordens entsandt wurde. Dieser trifft dann tatsächliche auf einen Stamm Nordleute und ist natürlich über die Einfachheit und geringe Zivilisiertheit dieser Menschen sehr verwundert und zum auch Teil angeekelt.
Der Zufall will es, dass unser Edelmann 12 der Nordmänner auf einer kämpferischen Mission als der 13te im Bunde begleiten soll. So ergibt sich “Eben”, wie er liebevoll abgekürzt von seinen Gefährten genannt wird, in sein Schicksal und begibt sich mit den 12 barbarisch anmutenden Nordmännern auf die Reise.
Unterwegs erlernt “Eben” die Sprache seiner Begleiter durch aufmerksames Zuhören und verdient sich damit alsbald den Respekt seiner Gefährten. Vor allem der nachdenklich wirkende Anführer Bullweih ist von
“Ebens” Lernfähigkeit und Bildung in Sachen “Laute malen” (schreiben) beeindruckt. Der von “Eben” gerittenen Araber Hengst wirkt fiel zu klein und schmächtig. Er muss sich auch noch durch halsbrecherische Sprungmanöver seine Lorbeeren verdienen.
Im späteren Verlauf der Geschichte, stellt sich “Eben” weiteren Proben des Mutes, der Geschicklichkeit und Tapferkeit. Außerdem stellt er fest, dass jene wilden Nordmänner mit denen er anfänglich los geritten ist, sehr kluge Krieger sind und ausgesprochen gut entwickelte Sinne und Pfadfinderkenntnisse zum Einsatz bringen.
Die Kritiken zum Film kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Nordmänner sind überzeugend dargestellt. Sprache, Kostüme und Behaarungen sind nicht übertrieben und realistisch und keineswegs kitschig. Die Spezialeffekte sind dem Szenario angepasst, nicht übertrieben aber auch nicht billig dahergebastelt. Die Geschichte ist der Zeit in der sie spielt gut nachempfunden und spricht natürlich neben der dargestellten Gewalt von Heldenmut, Ehre, Leid und Liebe. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls gelungen.
Alles in allem für die Zeit, zu welcher der Film produziert wurde, ist er qualitativ hochwertig, protzt nicht mit überzogenen Spezialeffekten, Kostümierungen und Bühnenbildern. Die gewisse Schlichtheit die dem Film inne wohnt passt hier sehr gut und zeugt nach meiner Meinung von Professionalität.
Wer Antonio Banderas mag, von der überkandidelten Effekthascherei der Kinofilme der letzten Jahre genug hat und einen Fable für Geschichten aus grauer Vorzeit hat, kann sich durch den 13ten Krieger richtig prima unterhalten lassen.
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