Auf Holozaen las ich den Treppenlift-Artikel und musste bei der Beschreibung der Geschwindigkeitsregulierung als erstes an die Szene in „Gremlins“ denken, wo eine Oma mit so einem Teil die Treppe raufsaust.
Meine Mutter wohnt im 4. Stock und zum Glück gibt’s in ihrem Haus einen Aufzug. Ich gehe zwar immer zu Fuß hoch, für einen älteren Menschen jedoch sind 4 Stockwerke aber ab einer gewissen Gebrechlichkeit ein echter Kraftakt.
So einen Treppenlift finde ich im Grunde genial, weil man ihn auch nachträglich in Häuser einbauen kann, die keinen Aufzug haben. Oft ist es doch so, dass ältere Leute irgendwann aus ihrem geliebten Häuschen ausziehen müssen, weil sie die Treppe nicht mehr hochkommen. Oder dass die obere Etage -wie im Falle meiner Oma- ab einem gewissen Zeitpunkt einfach leer steht, weil die Treppe zu steil ist.
Meine Mutter ist inzwischen 70 und für ihr Alter fit wie ein Turnschuh. Jeden Tag 4 Stockwerke hochkrakseln würde sie trotzdem nicht wollen. Und für sie wäre es z.B. echt krass in eine Erdgeschosswohnung ziehen zu müssen, weil sie da Angst vor Einbrechern hätte. Und das geht sicherlich vielen Alten Menschen so.
In jüngeren Jahren macht man sich doch nur recht selten Gedanken darüber, wie es sich anfühlt, plötzlich nicht mehr so zu können, wie man will. Ich jedenfalls finde so was wie die Treppenlift-Option super. Ich stelle mir vor, wie ein solcher auch jüngeren Bewohnern im Haus die Einkäufe oder eine Getränkekiste nach oben fährt, oder wie die Kids damit rauf und runter fahren und es total spannend finden.
Natürlich kann man sowas nicht in jedem Haus einbauen, da muss schon genug Platz auf der Treppe sein. Aber das geht scheinbar auch in schmaleren Treppenhäusern. Vielleicht boomt ja bald der Treppenlift-Markt, wo es doch immer mehr alte Menschen gibt.
Ich jedenfalls bin dafür, dass der Einbau eines solchen Liftes gefördert wird, von der Krankenkasse oder so. Billig sind die ja nicht gerade, aber wenn man damit die Altersheimkosten reduzieren kann, weil mehr Leute unabhängig in ihren eigenen Wohnungen und Häusern wohnen bleiben können und länger häppie sind, find ich das super.
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Ich muss sagen dasas mich die Werbung von soclehn Geräten bisher immer nur gestört haben aber in der Zwischenzeit habe ich Bekannte wo dies benutzen udn es ist doch echt einen erleichterung. Vor allem wenn man unabhänig sein möchte.
Das Problem an Treppenlifte ist in der Regel wirklich der Preis. Wieso die Krankenkassen an der Stelle nicht noch mehr Kosten übernehmen ist mir ein Rätsel.
Das Hauptproblem an den Treppenliften liegt meistens im Preis. Denn selbst günstige oder gebrauchte Modelle sind meistens nicht unter 4.000 zu haben. Dazu kommen Kosten für die Wartung und Reperatur.