Photovoltaikanlagen Energie sparen





Wie kann man am besten Energie sparen ? Diese Frage stellten wir uns schon seit einiger Zeit. Wir haben uns in unseren eigenen vier Wänden zunächst für einen Kamin entschieden. Dieser steht im Wohnzimmer und versorgt das ganze Haus im Winter mit schöner Wärme. Im Sommer kommt mein Mann dann auch ans Schwitzen, weil er ja das Holz hacken muss für den Wintervorrat. Nun, das war uns aber noch nicht genug. Wir wollten auch etwas im Bereich der Stromenergie tun.
Gesagt getan. Es wurde zunächst im Internet recherchiert. Das Thema war Photovoltaikanlagen. Nun gibt es ja tausend Anbieter, die alles besser können als die anderen, deren Anlagen tausendmal besser sind als die von anderen Anbietern usw. Wie der Zufall es wollte, gab es bei uns im Kreis eine Ausstellung mit dem Thema Photovoltaik. Wir natürlich sofort hin um uns schlau zu machen. Das Ergebnis, rauchende Köpfe von zu viel Information.
Daraufhin haben wir einen kompetenten Fachmann zu uns nach Hause gebeten. Zunächst hörte sich auch alles ganz gut an. Er sprach von enormen Einsparungen und das dies eine sehr gute Sache sei, da ja Rohstoffe wie Kohle, Öl und Gas nur noch begrenzt verfügbar wären. Die Belastungen der Umwelt und des Klimas sind bei traditioneller Art der Energiegewinnung auch nicht zu verachten. Aber eigentlich wussten wir das ja alles schon und somit war auch der häusliche Besuch eines sogenannten Fachmanns nicht unbedingt von Erfolg gekrönt.

Alles wurde dann erstmal wieder auf Eis gelegt. Bis eines schönen Tages ein Bekannter einen Bekannten hatte, der kannte jemanden und der war kompetent. Wirklich, kann man nicht anders sagen. Nichts geht über Mundpropaganda. Der Mann kam sogar sonntags zu uns, die Beratung war sehr gut und verständlich, auch für Otto-Normal-Verbraucher. Und was noch wichtiger war, er erklärte uns,was man noch so alles bedenken muss. Zuerst muss gesichert sein, dass das Dach so eine Anlage auch aushält. Die Statik ist sehr wichtig. Dann muss man sich auch entscheiden, welche Art von Modulen man haben will. Wir entschieden uns für polykristalline Kyocera Module, die einen außergewöhnlichen Qualitätsstandard und hohe Wirkungsgrade haben. Nachdem dann nur einen Tag später das Angebot bei uns eintraf, waren wir überzeugt. Der Mann ist genau der Richtige für uns und wir sagten zu. Am darauffolgenden Wochenende erschienen bereits die Handwerker und brachten die Unterkonstruktion an. Hierzu müssen lediglich einige Dachziegel kurz entfernt werden. Dort werden dann Klammern angebracht, auf denen die Schienenunterkonstruktion montiert wird, ähnlich wie bei einer Holzvertäfelung nur mit Aluminium und Edelstahl. Danach kommen die Dachziegel wieder drauf.
Nun ging es zu den Stadtwerken, alles anmelden. Ach ja und nicht zu vergessen, wir mussten natürlich auch Gewerbe anmelden, denn wir verdienen ja Geld mit dieser Anlage. Den Strom, den wir nicht für unseren eigenen Bedarf benötigen, kauft uns das Energieversorgungsunternehmen ab. Echt guter Deal! Natürlich dauert es ca. 10 Jahre bis man wirklich verdient, denn man muss ja auch noch die Investitionskosten einrechnen, aber trotzdem, in diesen 10 Jahren brauchen wir keinen Strom zu kaufen, ist doch was oder?

Nachdem nun alle bürokratischen Hindernisse und Anforderungen erledigt waren, konnte es richtig losgehen. Die bestellten PVA Module wurden geliefert und innerhalb von wenigen Stunden auf dem Dach montiert. Es hat richtig Spaß gemacht, zuzusehen. Anschließend wurden dann die Kabel verlegt. Diese führen vom Dach in den Keller, wo ein Wechselrichter dafür sorgt, dass der durch Sonnenenergie erzeugte Strom umgewandelt wird. Oben auf dem Dach wird Gleichstrom erzeugt, der unten im Keller durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. So einfach funktioniert das. Das Energieversorgungsunternehmen bringt dann noch einen neuen Zähler an und schon erzeugt man seinen eigenen Strom. Eigentlich eine tolle Sache für uns und unsere Umwelt.

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