Peter Alexander: Man kann zu Recht von einem Superstar sprechen



Erinnerungen an seine Filme und Lieder



Gestern starb der bekannte Entertainer, Peter Alexander, im Alter von 84 Jahren in Wien. Der 1926 geborene Schauspieler, Sänger und TV-Moderator gehörte von den 60er bis Ende der 80er Jahre zu den erfolgreichsten Unterhaltungskünstlern in Deutschland und Österreich und hat Millionen Menschen beglückt im Laufe seiner Karriere, die von zahlreichen Ehrungen und Preisen gekrönt wurde.
Von den 50ern bis Anfang der 70er spielte der Österreicher in 38 Filmen der „leichten Muse“ mit und war sowohl als Sänger und Schauspieler im deutschsprachigen Raum sehr erfolgreich. Ab 1969 bis Mitte der 90er moderierte er ebenfalls sehr erfolgreich die „Peter Alexander Show“ und erzielte in Deutschland Einschaltquoten von denen man heute aufgrund hoher Sender Konkurrenz nur noch träumen kann: bis zu 38 Millionen Zuschauer schalteten ein, um Peter Alexander zu sehen, der in der Show auch selber sang und Sketche sowie Parodien spielte. Auch die von ihm moderierten Samstagabend-Shows erreichten Millionen Zuschauer.

1975 moderierte er die erste ZDF Spenden-Gala „Treffpunkt Herz“, die zum Start der von Mildred Scheel gegründeten Deutschen Krebshilfe ausgestrahlt wurde und in der ausschließlich Deutsche Top-Stars mitwirkten.

Auch als tourender Showstar gehörte Peter Alexander bis Anfang der 90er zu den ganz Großen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er gewann sogar Preise, weil die Karten für seine Bühnenshows, bei denen seine ganze Vielseitigkeit sowohl als Sänger Swing-Pianist und Entertainer ausleben konnte, wahnsinnig schnell ausverkauften. In der Kölner Sporthalle trat er insgesamt 14 Mal vor ausverkauftem Haus auf und füllte im Laufe seiner Karriere auch mehrfach die Dortmunder Westfalenhalle (12.000 Plätze). 1991 trat er gleich 4 Mal in der ausverkauften Wiener Stadthalle vor 10.000 Zuschauern auf.

Man kann zu Recht von einem Superstar sprechen, wenn man an Peter Alexander denkt. Und ich habe noch nie etwas von ihm gesehen oder gehört, dass in irgendeiner Form „negativ“ gewesen wäre. Die Filme mit ihm waren alle lustig und leicht und auch seine Lieder waren immer was für Herz.

Ich habe ja so ganz lange nichts mehr von ihm im TV gesehen, aber ich habe irgendwie nur gute Erinnerungen an seine Filme und Lieder, weil meine Großeltern große Fans waren. Wenn meine Schwester und ich in den 80ern am Wochenende zu Besuch bei meinen Großeltern waren, lief Sonntagsnachmittags fast immer irgendwas mit Peter Alexander. Und wenn es kein Film war, dann trat er in einer dieser Sendungen wie „Zum Blauen Bock“ oder so auf. Laut Wikipedia soll er bis Ende der 90er Jahre in ca. 200 TV-Sendungen aufgetreten sein und für meine Oma und meinen Opa gehörte er quasi zum Fernsehinventar. Als Kind fand ich ihn ganz toll, ich glaub wegen dem Film „Charlies Tante“ , den ich damals gesehen hatte.

Ich würde sagen, dieser Mann hat ein gutes Entertainerleben gelebt und der deutschsprachigen Welt eine ganz Menge schöner, kitschiger, lustiger Momente geschenkt, ohne je einen nennenswerten Skandal produziert zu haben.

Auf Peter Alexanders Offizieller Homepage http://www.peter-alexander.at gibt’s weitere Informationen zu seinen Filmen, Platten und Auszeichnungen (jede Menge!), sowie hinsichtlich seines Engagements im Charity-Bereich. Und hier gibt es noch einen Artikel anlässlich seines Todes.

Peter Alexanders Filmografie bei Wikipedia

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1 Kommentar

  1. Marcus sagt:

    Da ich seit Samstag morgen um 5 unterwegs war und jetzt erst wieder online bin, bzw. erst heute nachmittag wieder Nachrichten gehört habe, habe ich habe diese Nachricht gerade erst in meiner Wikioliste gefunden.

    Ich muss schon sagen, das sie mich schockt obwohl man natürlich irgendwann damit rechnen musste.

    Auch ich habe seine Lieder gerne gehört, ein Großteil seiner Filme gerne gesehen – wobei mein Favorit das ‘Weiße Rössl’ ist – und kann mich auch noch recht gut an seine ‘Peter Alexander Show’ erinnern.

    Das es heute (fast) keine Menschen mehr mit seinen Fähigkeiten im deutschsprachigen Showbusiness gibt, ist schon irgendwo traurig.

    Leider hat er sich ja nach dem Tod seiner Frau und erst recht nach dem seiner Tochter nie mehr öffentlich blicken lassen.

    Aber – auch wenn das mehr als makaber klingt – daran kann man sehen, das selbst im Berufs- und Großteils auch im Privatleben Erfolgreiche
    Menschen nicht davor verschont bleiben, Krisen durchmachen zu müssen.