Parrot AR.Drone 2.0: Fliegende Kamera mit App- Steuerung



Spielzeug, Gadget oder Spionagemittel?



Nach einigen Flugstunden mit diversen Modellhubschraubern meines Sohnes stand nun der nächste Schritt an: Eine eigene Flugdrohne.

Durch den Besuch auf einigen Mobilfunkmessen bin ich auf die Firma Parrot aufmerksam geworden. Die Parrot AR.Drone 2.0 hat eine HD Frontkamera und ist aufgrund ihrer Sensoren auch für Anfänger gut beherrschbar.

Parrot AR.Drone 2.0Parrot baut eigentlich Freisprecheinrichtungen und Kopfhörer.

Nun ja, ein Smartphone oder Tablet für die App benötigt man auch, um die Drohne zu bedienen. Insofern ist sie irgendwie ein Handyzubehör. Dies erweist sich in der Praxis als absolut anwenderfreundlich. Die Drohne lässt sich nach kurzer Zeit sehr sicher mit einem IOS oder Android Device fliegen. Aber dazu später mehr.

Zunächst habe ich die Parret Drone bei plus.de bestellt. Die Lieferung erfolgte sehr zügig, obwohl die AR Drone nicht am Lager war.
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Aufgrund der geringen Ausdauer des Akkus habe ich gleich 3 Ersatzakkus mitbestellt. Dies sollte sich als richtig erweisen. Ein Akku hält ca.10 Flugminuten, wenn man nicht allzu viele waghalsige Flugmanöver ausführt.

Parrot AR.Drone 2.0Zunächst haben wir die Akkus aufgeladen und mit der mitgelieferten Indoorhülle die ersten Flugversuche im Wohnzimmer durchgeführt. Davon kann ich rückblickend betrachtet nur abraten. Man benötigt gerade zu Beginn viel Platz, um den ein oder anderen Bedienfehler ausgleichen zu können.

Daher sind wir anschließend an der Rhein gefahren, um dort mit viel Platz ausreichend „Flugerfahrung“ zu sammeln.

Sofort nach dem einschalten der AR Drone 2.0 App auf dem Tablet fällt die gute Bildqualität der integrierten HD Kamera auf, die das Bild Live auf dem Handydisplay zeigt.

Parrot Drone Bild QualitätPer Knopfdruck kann man das Bild auch wahlweise auf dem Handy oder USB Stick in der Drohne speichern. Hier sei kritisch angemerkt, dass man das Teil natürlich auch missbräuchlich nutzen kann. Siehe Artikel auf Welt.de

Aufgrund der Geräuschentwicklung kann man jedoch davon ausgehen, dass dies selten unbemerkt geschieht. Aus diesem Grund wird das Bild wohl auch ohne Ton aufgezeichnet

Drone SteuernAnfangs sollte man die Flugsoftware so konfigurieren, dass die Drohne zum einen max. 3 Meter hoch fliegt und auch nicht besonders schnell. Dies lässt sich sehr komfortabel einstellen.

Nach einigen Flügen kann man dies dann seinen Fähigkeiten anpassen.

Die Steuerung erfolgt wie Eingangs geschildert über eine installierte App auf dem Smartphone.

Hierbei nutzt die App die Neigungssensoren des Endgerätes. Neigt man das Smartphone nach vorne, fliegt die Drohne weg, bewegt man das Smartphone auf sich zu, kommt sie zurück.

Die Höhe sowie die Drehung der Drohne um die eigene Achse erfolgt mit dem rechten Daumen. Der linke dient lediglich dazu, die Neigungssteuerung zu aktivieren.

Wenn man das Smartphone nicht bedient, „steht“ die Drohne recht ruhig in der Luft.

Dies ist ein riesiger Unterschied zu einem ferngesteuerten Hubschrauber. Diesen darf man während des Fluges keine Sekunde aus dem Auge lassen. Darüber hinaus ist die Drohne auch weitaus unanfälliger gegen Seitenwind.

Fazit: Die sehr einfache Bedienung und gute Verarbeitung machen die Parrot AR Drone 2.0 zu einem erstklassigen Flugmodell und rechtfertigen den Preis. Hoher Spaßfaktor inklusive !

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Darum ging es im Beitrag:
    drohne in krefeld | fliegende drohne | parrett drohne |

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3 Kommentare

  1. Herbert sagt:

    Ein sehr interessantes Fluggerät. Nachdem ich schon einige Flugzeugmodelle geschreddert habe, sollte ich es evtl. auch mal mit der Parrot Drohne versuchen. Was kostet der Spaß eigentlich (ist bei plus.de scheinbar momentan nicht mehr lieferbar)?

  2. Dieter sagt:

    Was für geiles Teil! :-) Will-haben-sofort!

  3. Maximilian sagt:

    Dass es mittlerweile bereits auch derartige Drohnen für den zivilen Bereich gibt, war mir bisher gar nicht bewusst. Wow! Das ist ja schon ganz schön beeindruckend. Und dank Opensource lässt sich die auf der Drohne verfügbare Software sogar anpassen. Ich bin mal gespannt, was da der Markt in naher Zukunft noch so hergeben wird. Aus diesem Post heraus bin ich auf einen anderen Artikel gestoßen, in dem eine bald verfügbare 80g Drohne vorgestellt wurde. Da wird sich bestimmt noch einiges tun…