Bericht: Münchner Blade Night von “natürlich München”





20:00 Uhr München Museumsplatz auf der Theresienhöhe, die Frisur hält und Gott sei Dank das Wetter auch.
Der große Platz vor der Bühne von Radio Charivari München ist noch recht leer. Der Moderator macht Stimmung um die Münchner Inline Skater zum inzwischen 11. Saisonstart der Münchner Bladenight aus ihren Wohnungen zu scheuchen, denn der Wettergott meint es gut mit uns und wir müssen die Inliner nicht gegen Schwimmflossen tauschen :) .

Nach und nach treffen immer mehr Teilnehmer ein. Auch die Reihen der Münchener Freestyle Slalomskater füllen sich. Mancher aus dem Winterschlaff erwachte Freestyler… wird zum ersten male in diesem Jahr wieder gesichtet und die Stimmung wird durch Musik und die
gute Athmosphäre kräftig aufgeheizt.

Die Cones (20 Hütchen im Abstand von 80 Zentimetern) stehen schon und der ein oder andere schüttelt die sich ein wenig die Beine beim Slalom aus oder macht sich Warm für die rund 20 Kilometer lange Strecke der Münchner Bladenight. Man sieht auch einige Teilnehmer des früheren Nightskates, die jetzt auf der Bladenight als Ordner für Vorfahrt der mit 8 Rollen bewaffneten Sportler sorgen und so manchen Autofahrer in den Wahnsinn treiben werden, wenn er wegen zu wenig Rollen am Auto disqualifiziert nur dusselig glotzen darf, wie die bis zu 3 Kilometer lange Skater- Schlange an ihm vorbeizieht.

Als es dann um 21 Uhr los geht startet das Sportler Team der Freestyler ganz am Ende um das Feld von über zweitausend Inlinern von hinten aufzurollen. Gefahren wurde die Südroute rund um den Stadtteil München Sendling. Da es am Anfang aber oft ein wenig stockend voran geht, verwickele ich mich mit Bernhard in eine Diskussion über seine Theorieprüfung für seine Privatpilot Lizenz. Als wir auf der Friedenheimer Strasse feststellen  “ups sind ja schon die Hälfte rum um den Kurs” nehmen wir dann mal den Fuß von der Bremse und die 1,5 Kilometer gerade aus flogen mit knapp 45kmh immer hübsch durch Scharen von
Nightbladern Haken schlagend vorbei.

Die 20 Münchner Kilometerchen waren schneller vorbei wie gedacht. Eigentlich habe ich aufgrund meiner eher miserablen Winterkondition erwartet den einen oder anderen Muskel ein wenig mehr zu spüren. Erstaunlicher Weise fühlte ich mich aber einfach nur Phantastisch und hab festgestellt, dass die Neujustierung der Spur meiner SEBA- Skates jetzt absolut mit meiner Technik harmoniert. Hihi aber das dicke Ende kam am Tag danach ;) da konnte ich dann vor lauter Kraft kaum gehen. Wie gut das ich mich bei meinem Bürojob von meinen Sportlichen Eskapaden erholen kann.

Ich muss gestehen wir Slalom Freestyler von der Theresienwiese und vom Olympiapark sind keine guten Vorbilder in Sachen Protektoren für den Reder Nightblader. Wird doch auf jeder Seite eindeutig darauf hingewiesen, das Knie, Ellebogen, Handschoner und  sogar ein Helm zu tragen sei. Obwohl, man könnte ja nen ollen eisernen, verkratzten und verbeulten Grubenhelm mit Grubenlampe tragen. Das sollte für einiges an Aufsehen sorgen. Dazu dann meine Müllfahrerweste mit der Aufschrift “Ich bin schuld !  Scate the World” dann wär das Bladenight- Kostümchen perfekt.

Wie schauts bei Euch aus? Ist in eurer Stadt auch schon wieder Nightskate? Die Münchener rühmen sich ja damit, dass die Münchner Bladenight die größte in ganz Europa sei. Wollt Ihr die vorlauten Bayern nicht in die Schranken weisen? Ach ja fast hätt ichs vergessen: Powerslide hat mal wieder lustige Fitnessskates ausgeliehen  BUUUUUUHHH Da gehört eigentlich SEBA hin ^^

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