Lohnen sich Blog Kommentare ?



Die Freiheit, Kommentare zu löschen, nehme ich mir ganz einfach



Jeder Blogger kennt sicher die Situation: man hat einen neuen Beitrag eingestellt und wünscht sich natürlich, dass möglichst viele Menschen diesen Lesen. Klar kann man die Klicks zählen. Schöner jedoch ist es natürlich, wenn die Leser auch aktiv reagieren, selbst etwas zu einem Thema zu sagen haben oder einen auf andere Artikel zu einem Thema hinweisen. Dies geschieht meistens in Form eines Kommentars. Und so fragt man sich heute am “Webmasterfriday” danach, WAS eigentlich einen guten Kommentar ausmacht.

spam @ intuitivmedia.net

Der ideale Kommentar ist für mich
*sinnvoll im Zusammenhang mit meinem Artikel
*gerne auch skeptisch, jedoch immer höflich
*eine Bereicherung für uns und die Leser unseres Blogs

Wenn ich selbst durch die Blogosphäre surfe, hinterlasse ich auch schon mal „nur“ ein Kompliment, wenn mich ein Beitrag weitergebracht hat oder einfach super geschrieben ist.

Es kommt sicher auch drauf an, wie intensiv man mit dem jeweiligen Blog schon vernetzt ist, ob man schier begeistert ist oder einfach nur sagen will, dass man den anderen und seine Denke wahrgenommen hat.

Manchmal ist es auch total ok, einfach nur „Hallo“ zu sagen, zu zeigen, dass man da war, die Arbeit der anderen wert schätzt. Darüber freuen wir uns ja auch selbst bei Tipblog und da muss es nicht immer ein langer Kommentar sein.

Wenn man mit seinen Kommentarem im SPAM landet
Bei mir landen tausende Kommentare via Akismet im Spam, manchaml schau ich da nochmal durch, meistens ignoriere ich sie aber. Was genau man in so einem Fall tun kann, weiß ich auch nicht, aber manchmal lohnt es sich bestimmt, den jeweiligen Blogbetreiber mal drauf aufmerksam zu machen. Das macht man aber sicher nur dann, wenn man ernsthaftes Interesse an einer Vernetzung hat und eher weniger, wenn die eigenen Kommentare eine vor allem kommerzielle Funktion haben, denke ich.

Jaja, das Bloggen zwischen Content und Kohle ist schon eine echte Gradwanderung!

Kommentar No-Go’s
Das sind für mich persönlich neben Spam solche, in denen der Kommentator ausführlich Dinge erzählt, die eindeutig falsch sind oder Beleidigungen.

Einen Fall hatte ich letztens mal bei einem aktuellen Rechtsthema. Puh, das war echt anstrengend, weil man dauernd antworten musste, dass das SO nicht stimmt, wie derjenige es behauptete, bzw. wie er es darstellte. Ich hatte amtliche Quellen im Beitrag verlinkt und der Kommentator behauptete trotzdem Dinge, die so mißverständlich waren, dass sich mir die Nackenhaare aufstellten.

In solchen Fällen denke ich fast, dass man so einen Kommentar dann am besten gar nicht erst freischaltet. Immerhin lesen manche Menschen ja nur die Hälfte und wenn jemand sich als der Guru ausgibt ohne Quellen anzugeben, ist mir das eher unsympatisch Man hat ja auch eine gewisse Verantwortung für das, was im eigenen Blog so steht.

SPAM-Kommentare – Netter Versuch, bei Tipblog aber für die Katz

Wir bei Tipblog hatten schon mal drüber berichtet, wie wir mit eindeutigen Spam-Comments umgehen, die ausschließlich den Backlink im Sinn haben – der meistens zu einer Seite führt, die voller Werbung ist.
Thom lässt oft den Kommentar stehen und löscht einfach den Link -wenn der Kommentar selbst ihm gefällt. Oft löscht er aber auch solche SPAM-Kommentare komplett, wenn da jemand einfach nur 3 Worte postet, um einen Link zu setzen.

Spam kommt auch manchmal in Form von Links im Kommentar selbst zu uns. Thom schaut sich jeden einzelnen Link genauer an und schaltet ausschließlich von Hand frei. Bei Tipblog ist die Hintertür via SPAM Kommentar fest zugenagelt. Die manuelle Freischaltung erfordert zwar immer ein wenig Zeit, wenn es viele Kommentare sind, dafür hat man aber auch ganz genau auf dem Schirm, wer was warum wozu bei uns vermeldet.

Immerhin kann man bei Tipblog ja Werbung buchen und sogar unique content Artikel. Schön blöd wären wir, würden wir wertvolle Backlinks zu werbetreibenden Seiten zulassen. Die wollen ja Umsatz machen und wenn so ein Link Kunden zu ihnen bringt, dann lassen wir das natürlich nicht einfach so kostenlos zu.

Klar, auch unser Blogfreunde verkaufen Dinge auf ihren Seiten, werben oder arbeiten mit Adsense. Jedoch machen wir durchaus einen Unterschied, ob jemand einen Link zu einem kommerziellen Web Shop setzen will, oder es sich um ein Blog wie unseres handelt, das nebenher auch Werbung verkauft.

Ich denke, dass das rechte Maß wichtig ist, beim Kommentieren. Und ein feines Unterscheidungsvermögen beim Freischalten. Ich selbst schalte in meinem eigenen Blog auch von Hand frei, damit ich auch mal 5 Tage offline sein kann, ohne währenddessen befürchten zu müssen, dass nachher meine Kommentare mit Spam zugemüllt sind.

Wenn einer böse Dinge sagt, ist der Ofen aus

Neulich hatte mal jemand auf einen Veranstaltungshinweis in meinem eigenen Blog einen ganz bösen Kommentar hinterlassen, ganz klar war dieser Mensch ein Gegner dessen, was ich für gut befand. Ich hätte diesen Kommentar auch freigeschaltet, da ich es durchaus begrüße, wenn jemand die Dinge anders sieht. In betreffendem Kommentar jedoch wurde ich regelrecht persönlich angegriffen und als ich mir die Seite des Absenders angesehen hatte, wurde mir klar, dass ich mit der Art und Weise, wie dieser Mensch kommuniziert, nichts am Hut haben will.
Die Freiheit, Kommentare zu löschen, nehme ich mir ganz einfach.

Ist ja immerhin MEIN Forum in Netz. Ich bin der Gastgeber und wer übel rüberkommt, muss dann leider draußen bleiben.

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Wer hat`s geschrieben ?

Trinity schrieb schon 155 Artikel auf tipblog.

Darum ging es im Beitrag:
    beste kommentar über das leben | backlinks die sich lohnen | blogger kommentare löschen |

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1 Kommentar

  1. Marc sagt:

    Hallo!

    Ok ok… etwas sage ich noch :-)
    Prinzipiell kann ich den Artikel so übernehmen, ich handle es ziemlich genauso!
    Ein wenig überlegen muss ich immer nur bei längeren Kommentaren, die vom Inhalt recht sinnvol sind – anhand des Links aber sicherlich nur SEO-Spam.
    Manchmal lösche ich nur den Link, manchmal den Inhalt…