Leerfahrt, Steuerzahler, Urlaubsort, Postbote, Kopfschütteln, Ursula Schmidt





Steuerzahler zahlen so viel, da kommt es auf die ein oder andere “Leerfahrt” nicht an

Dienstwagen muss nach Spanien

Dienstwagen muss nach Spanien

“Leerfahrten” hätten wir doch alle gern, oder??? Wie unsere Gesundheitsministerin Ursula Schmidt ihren Urlaub verbringt ist sicher weniger spektakulär, aber das wir als Steuerzahler alle fleissig und unfreiwillig an diesem beteiligt sind, ist weniger schön und dafür umso spektakulärer. Nachdem der diesjährige Urlaubstrip der Ministerin Ulla in einem Desaster endete und peinlicherweise durch einen Diebstahl des “Dienstwagens” auffiel, dass Frau Ursula Schmidt auf unser aller Kosten ihren Wagen nach Spanien orderte, um diesen dann dort in ihrem Urlaub privat nutzen zu können. Sämtliche Erklärungsversuche, wie solche dass es sich um die Mindestausstattung ihres Büro’s handelt, oder sogar solche in denen Sie sich erklärt, dass es für die Steuerzahler günstiger sei, den Dienstwagen in das Urlaubsland zu schaffen, als die Büroausstattung mit dem Flugzeug zu transportieren und vor Ort einen Mietwagen zu nehmen lassen sich problemlos entkräften. Da stellt sich doch sicher jedem die Frage, was für ein Wagen wird denn vor Ort gemietet und wieviele Computer und Akten müssen denn in den – immernoch – Urlaubsort geschafft werden? Vermutlich findet nicht täglich ein berufliches Arrangement in dem Urlaub der Ministerin statt. Sonst bräuchte Sie sicher nicht in den Urlaub zu fahren. Urlaub verbindet man doch üblicherweise mit Entspannung und privaten Dingen und nicht mit dienstlichen Dingen. Aber gut, sind wir mal großzügig und gehen davon aus, dass dort berufliche Treffen notwendig sind und stattfinden. Heutzutage sind die meisten hierfür genutzten Unterlagen auf einem Laptop, so sicher auch bei unseren Ministern, oder wird hier noch auf der Schreibmaschine getippt? Lassen wir noch einen, oder auch zwei oder drei Aktenordner durchgehen und vielleicht sogar einen Drucker. So passt dies doch alles in einen handelsüblichen Koffer und kann ohne große Mehrkosten an den Urlaubsort geschafft werden. Papier und Stifte kann man im Zweifel auch in Spanien kaufen. Dort gibt es auch Minister, die statten sich auch irgendwie aus. Also fallen die Transportkosten schonmal nicht so hoch aus. Kommen wir zu dem Wagen. Es muss ein angemessener Wagen sein, da es sich hier um eine Person der Öffentlichkeit handelt. Aber reicht nicht auch ein Mietwagen für die Tage an denen es eben solche dienstlichen Treffen gibt. Tageweise ist ein Auto vor Ort vermutlich erschwinglich und die Kosten würden sich im Rahmen halten und wenn ein Mietwagen gestohlen wird, ist er in der Regel versichert und auch hier trifft es den Steuerzahler nicht so enorm wie die diesjährigen Kosten durch die Dienstwagenfahrt.

Da wir nun wissen, dass diese Dienstwagenaffäre von “Ursula Schmidt” in den letzten Jahren ebenfalls stattgefunden hat, nur nicht weiter ins Licht geraten ist, da der Wagen immer brav wieder in Deutschland angekommen ist, könnte man sich die Frage stellen, wer denn von unseren Ministern oder Abgeordneten noch alles in den Urlaub fährt und sein mobiles Büro auf unsere Kosten geliefert bekommt, um es dann sicher nicht nur geschäftlich zu nutzen. Aber da es sich wie aus einem der jüngsten Artikel von ntv um eine sogenannte “Leerfahrt” handelt, da im Auto ausschließlich der Fahrer der Ministerin gesessen hat und eben solche Fahrten “Leerfahrten” sind und vom Steuerzahler getragen werden müssen, finde ich die Idee nicht schlecht und habe überlegt, ob ich mir nicht für meinen nächsten Urlaub ein Taxi nur mit Fahrer besetzt bestelle, welches mir dann täglich meine notwendigen Zeitschriften bestellt um mich für meinen Job auf dem Laufenden zu halten und mich gegebenenfalls zu verschiedenen Orten fahren kann wo ich mir dann beruflich sinnvolle Dinge ansehen kann, wie unsere Frau Ministerin sich in Spanien Seniorenresidenzen anschaut. Da ich das Taxi lediglich mit einem Fahrer benötige ist es ja eine “Leerfahrt” und die stelle ich dann meinem Arbeitgeber in Rechnung. Ich finde das eine prima Idee und wenn jemand meckert kann er sich ja an unser Ministerium wenden, Politiker sind doch schließlich Vorbilder, oder?


Deutsche Post filialen schliessen

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Und noch eine böse Überraschung, die uns alle betrifft – Bald sind Brieftauben wieder eine Alternative -

Da in den Sommermonaten Juli und August weniger Briefe bei der Post aufgegeben wurden, hat die Post eine Leistungseinschränkung getroffen und sortiert Briefe, welche überregional verschickt werden nicht mehr wie bisher üblich an Sonntagen. Somit werden Briefe, welche Samstags aufgegeben werden erst Montags sortiert und erst Dienstags zugestellet. Das ist schonmal ein Tag Verzögerung. Weiterhin wurden bundesweit an 15 Standorten Zustellbezirke zusammengelegt, damit unsere Postboten sich mehr bewegen und montags eine Schicht ausfallen kann. Hier kommt es also durch die ausgeweiteten Bezirke und somit weiteren Wege der Postboten auch zu Verzögerungen. Mein Vorschlag: Die Anschaffung einer Brieftaube kann sich vielleicht bald wieder lohnen. Denn Verzögerungen auf dem Postweg hatten bisher nicht mal einen Kostenvorteil für die Verbraucher. Gleiches zahlen, für weniger Leistung. Servicewüste Deutschland.

Ich komme aus dem Kopfschütteln garnicht mehr raus. Ich mache bald dem Wackel-Dackel Konkurrenz, wenn noch mehr dieser Meldungen mich ereilen…

Liebe Grüße

Lexxa

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Darum ging es im Beitrag:
    postbote fahrrad | postfahrrad kaufen | postbote mit fahrrad |

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4 Kommentare

  1. shibumi sagt:

    ich finde das rotzfresch. dass die noch in amt und würden ist, ist für mich unverständlich.

  2. Silke sagt:

    Ich bin sicher, dass das viele Politiker machen. Und wenn nicht das, dann etwas anderes. Frau von der Leyen will ihre Fahrtenbücher ja nicht offenlegen, obwohl sie die schärfste Kritikerin von Ulla Schmidt im Bundestag ist. Das ist schon ominös…

  3. Lexxa sagt:

    ja, das stiiiinkt ;o)

  4. Silke sagt:

    Heute bei focus.de gelesen:
    „Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter, hatte bereits vor der Sitzung die Losung ausgegeben: ‘Deutschland hat größere Probleme als sich um Spargel im Kanzleramt und den Dienstwagen einer Ministerin zu kümmern.’“

    Guttenberg lässt sich seine Gesetzesentwürfe von einer Anwaltskanzlei schreiben und Angela Merkel lässt sich mit Ackermann und Co bei einem leckeren Dinner verköstigen. Höhö, Schwamm drüber, wa! ;)