Job Offensive bei McDonalds in den USA



50.000 Jobs zu vergeben und die Leute standen Schlange



Was sich die Marketingstrategen bei McDonald‘s mit ihrem „National Hiring Day“ gedacht haben, kann man erahnen. Am 19. April sollten zigtausende offene Stellen des Hamburger-Riesen vergeben werden. Dies ausschließlich in den USA, wo es ca. 14.000 Filialen gibt und vor 2 Tagen tatsächlich die Leute in langen Schlange anstanden, um sich zu bewerben.

Auch im vergangenen Jahr hatten sich am McDonald‘s Hiring Day an die 60.000 Leute in den Filialen beworben. Und auch dieses Jahr scheinen wieder eine Menge Bewerber die Sache ernst zu nehmen: mit Krawatte und Sacko geht man auch zum Vorstellungsgespräch bei McDonalds, wie einer der Bewerber bei n-tv.de berichtete. Bei der Masse an Bewerbern macht es auf jeden Fall Sinn, sich ein Bisschen in Schale zu schmeißen, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen beim Vorstellungstermin. Auch wenn dieser in einem Hamburgerrestaurant stattfindet. In den USA arbeiten derzeit bereits 650.000 Arbeitnehmer für McDonalds. Durch das aktuelle Hiring sollen es an die 700.000 werden.

Vielleicht will man bei McDonald‘s in diesen rauen Wirtschaftszeiten auch ein Bisschen Marketing mit der Job-Initiative verbinden. Auf alle Fälle gab es eine Menge Menschen die dem Ruf folgten.

Um die 8 USD verdient man bei McDonald‘s in den USA, der landesweite Mindestlohn liegt um einiges darunter und so sind die Jobs beim Hamburger Restaurant begehrt. Da das Unternehmen so altbewährt ist, hat man dort auch einen relativ sicheren Arbeitsplatz. Und man kann sich bei McDonalds auch wunderbar hocharbeiten und damit ein Jahreseinkommen von an die 50.000 USD verdienen.

Den Arbeitslosenzahlen in den USA tun solche Initiativen und jeder neu kreierte Job jedenfalls gut. Sie sind derzeit so niedrig, wie seit Jahren nicht mehr. Mal sehen, ob McDonalds so eine Action auch mal in Deutschland durchführt.

CNN-Artikel

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Darum ging es im Beitrag:
    mcdonalds krawatten aus amerika | einkommen mc donalds usa | mc donalds amerika arbeiten |

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5 Kommentare

  1. Sven sagt:

    Solch eine Aktion gefällt mir und 8,- USD ist ja wenigstens schon mal was, auch wenn das natürlich nicht unbedingt ein Lohn ist, von den man wirklich leben kann. Aber es gibt eben auch Berufe, wo deutlich weniger bezahlt wird.

  2. Cindy sagt:

    Schon, aber ich würde auch für 8USD nicht bei McDonals stehen wollen und immer nach Fritten riechen, wenn ich nach Hause komme. Da fühlt man sich doch dann den ganzen Tag fettig und stinkich… Dann doch lieber in irgendeinem anderen Restaurant kellnern. Ich versteh aber trotzdem, dass da viele hinrennen und einen Job haben wollen – stimmt es eigentlich, dass man die Reste des Tages mit nachhause nehmen darf?^^

  3. kracher sagt:

    Wenn man keine anderen Zukunftsvorstellungen hat ist der Job sicher nicht schlecht. Aber ich stimme Cindy voll zu, mir würde nach einiger Zeit bei dem Geruch schlecht werden.

  4. Briandb82 sagt:

    McDonald ist einer der mittlerweile top Arbeitgeber! Das Image als Pommesverkaeufer ist nicht gerechtfertight. ES ist eher so , dass die werte heutiger nternetfirmen nicht gerechtfertigt sind. Wenn man sich mal anguckt, dass McDo weinenwert von 2 MRD USD hat und Facebook mehr als 70 MRF USD wert sein soll!! Naja, dass finde ich doch sehr zweifelhaft!

    LG,

    Euer Brian

  5. Sabine sagt:

    @ Briandb82: Facebook erreicht aber auch JEDEN und ALLE Leute, nicht nur die, die sich einen Dreck um ihre Gesundheit schweren bzw kein Geld haben bzw. beides. In den USA bleibt manchen Menschen gar nichts anderes übrig, als zu McDonalds zu gehen, weil alles andere zu teuer wäre. Die machen die Menschen mit ihren Tiefstpreisen abhängig und fett. Man darf dieses Unternehmen nicht unterstützen, und schon gar nicht mit Arbeit. BK übrigends genauso.