in die Pilze gehen, Maronen finde Tip in Marburg





in den Pilzen, Maronen finde Tip in Marburg

ich bin ja in Cölbe bei Marburg aufgewachsen und war von September bis November oft in den Pilzen mit meinem Onkel. Wir haben gezielt nach Maronenröhrlingen ( Braunkappe ) oder Marone genannt gesucht und natürlich gefunden.  Pilzgebiet Marburg ( Er wächst hauptsächlich im Nadelwald, vor allem in alten Fichtenwäldern oder unter Lärchen (oft zwischen den Wurzelausläufern), und kommt in feuchten Sommern bereits im Juni/Juli vor.

Die Hauptsaison der Pilz Delikatessen ist jedoch von Mitte September bis zum Spätherbst im November, bevor der Frost einsetzt. Er wird von Anfängern oft für einen Steinpilz gehalten. Der Maronenröhrling hat aber keine Netzzeichnung am Stiel, und das Fruchtfleisch des Steinpilzes wird bei Druck nicht blaugrün. Eine Schöne Beschreibung  und weitere Maronen Bilder findet Ihr hier .

Leider haben wir hier in Krefeld und Umgebung keine schönen Pilzwälder wo man eben mal hinlaufen kann. Pilze in MarburgZum eigenen Verzehr darf jeder in den Wald gehen und die Wildpilze Delikatessen sammeln. Sammeln bedeutet aber nicht ausreißen, sondern fachgerecht abschneiden oder abdrehen. Sollen Pilze abgeschnitten oder abgedreht werden? Darüber sind sich Pilzsammler noch nicht einig. Ich schneide sie ab, denn beim Rausdrehen, passiert es, dass man noch etwas vom eigentlich Pilz aus dem Boden reißt.
Der Pilz wächst ja in der Erde, was wir genüsslich verspeisen ist der Fruchtkörper.

Ich habe meinen weitläufig Bekannten :-) angerufen, den Mann mit der längsten Nase in Cölbe ( ein Dank geht hier an Gonzo ) das er mir ein paar Bilder macht um euch das Waldstück zu zeigen. Dann fiel mir aber ein dass man die Waldpilz Stelle nie verraten darf, deshalb müssen die, die in „die Pilze“ wollen den Standort erraten. Hier das Bild. Diese Brücke führt über die Lahn zwischen Marburg und dem Cölber Dreieck.

Brücke über die Lahn bei Marburg

Wenn Ihr über die Brücke drüber seid müsst Ihr nur noch durch eine Unterführung und dann einfach geradeaus in den Pilzwald. Als ich vor ein paar Jahren mit meinem Kind eine Radtour durch diesen Waldabschnitt gemacht habe, habe ich dort direkt am Waldwegerand die “größte Braunkappe ever” gesehen. Wir haben Sie natürlich stehen lassen, wie sicher auch alle anderen die an diesem Riesenteil vorbei gekommen sind.

Was macht man dann mit den gefundenen Leckerbissen in der Küche ? Ein einfaches Rezept: Zwiebeln und Knoblauch in Butter anbraten, die in Scheiben geschnittenen Pilze zugeben, salzen und pfeffern und gehackte Petersilie zugeben. Und einfach so zu Brot essen, weil es ist ja was Besonderes. Es gibt aber sicher auch eine menge Delikates Rezepte zum Thema im Netz.

Gruß
Thom

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Thomas, 40 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder. Selbstständig im Bereich “IT Software Vertrieb”. Microsoft Licensing spezialist. Erstkontakter - Türaufstoßer. Die Inhalte hier auf tipblog.de dienen der Werbung, Produktvorstellung oder der Eigenwerbung.

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Darum ging es im Beitrag:
    Pilze Fundstellen bei Magdeburg | pilze ungiftig | steinpilz marburg |

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8 Kommentare

  1. Elke sagt:

    ich wusste ja gar nicht, das du so ein pilzfan bist, man wird immer noch überrascht von dir ;-)
    also mein sohn tritt immer pilze im wald kaputt, sorry ich kann nix dafür, da war sein opa am werk !!! ;-)

  2. Thom sagt:

    Eher Waldfan aber wenn man was mit nach Hause bringen kann dann sind es zur richtigen Jahreszeit Pilze. Und gerade Maronen kann man fast nicht verwechseln ausser mit einem etwas bitterem Pilz, der aber ungiftig ist.

  3. Tina sagt:

    Stimmt, die traue auch ich mir zu zu sammeln, auch wenn ich mich allgemein nicht so gut auskenne.
    Echt lecker so frisch aus dem Wald!

  4. Piet sagt:

    Wenn ich diesen Beitrag lese kann ich es ehrlich gesagt kaum noch erwarten das endlich wieder Herbst wird und ich selbst auch wieder stundenlang durchs Unterholz kriechen kann auf der Jagd nach dem ein oder anderen Leckerbissen.

    Echte Pilzfans verraten ihre Fundstellen und “geheimen Gebiete” übrigens wirklich nur sehr ungern. Schließlich will man auch in der Folgewoche wieder ein Erfolgserlebnis haben und sehen was seit dem letzten Waldbesuch das Tageslicht erblickt hat.

    Hier bei uns hat Kyrill leider die meisten schönen Pilzwälder komplett vernichtet, so das man in den verbliebenen eigentlich immer auf andere Sammler stößt die den Pilzen beim wachsen zuschauen, oder sie schon ernten bevor der Hut komplett den Boden verlassen hat. Eigentlich schade wenn man bedenkt wie groß die werden können.

    Wer das hier liest und auf Pilzjagd geht bekommt noch nen kleinen Tip von mir mit auf den Weg. Nehmt eine Digicam mit in den Wald. Zum einen lassen sich da wunderschöne Fotos machen, zum anderen könnt ihr jeden Pilz fotografieren den ihr nicht kennt und dann zuhause zuordnen. Hilfe gibts da übrigens im großen Pilze-Pilze.de Forum, da gibts immer Fotos von tollen Fundstücken, eine Menge Experten und natürlich bekommt man mit wenn die Saison losgeht ohne jedesmal selbst im Wald vorbeischauen zu müssen.

    LG Piet

  5. Thom sagt:

    Das war mal ein toller Kommentar Piet. Danke dafür. Der Sturm konnte doch nur die Oberfläche zerstören aber nicht die Pilzgefechte unter der Erde die den Fruchtkörper puschen ? Muss mich da nochmal tiefer einlesen.

  6. Piet sagt:

    Danke für das Lob Thom, das war auch einer der längsten Kommentare die ich je irgendwo abgegeben habe *g*

    Die Pilzgeflechte sitzen unter der Erde, das stimmt. Aber damit ein Fruchtkörper entsteht muss die Umgebung stimmen. Ich umschreibe es mal grob mit “Feucht, warm und schattig”.

    Wie gut 70% unserer Pilzwälder im Umkreis aussehen zeigen diese 2 Fotos auf den Seiten ganz gut

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/6135/pos/3/display/16319673

    Ansonsten einfach mal google nach “Kyrill Sauerland” suchen. Da gibts noch viel mehr von der Zerstörungswut des Windes zu beschauen.

    Da ist also nichts mehr mit schattigem, feuchtwarmen Plätzchen für den Pilz. Mittlerweile wurden die allermeisten Flächen mit Sturmschäden nochmals durchforstet, so das dort wirklich nur noch der blanke, ehemalige Waldboden übrig ist.

  7. Thom sagt:

    Wenn ich mir die Bilder so anschaue kann man vermuten das dort dann in weit entfernter Zukunft wenigstens essbare Baumpilze wachsen werden. Naja wenigstens haste Wald in der Nähe hier in Krefeld gibt es nichts was ich als Wald bezeichnen würde, da bin ich aus hessen mehr gewohnt. :-)

  8. Piet sagt:

    Mit Baumpilzen kenne ich mich auch nicht aus, werde aber mal schauen ob ich sowas irgendwo entdecke.

    Hm was den Wald in der Umgebung betrifft, da hast du Recht. Lieber Restwald als Betonaussicht.

    LG