Ich liebe meinen Laptop – bedingungslos!





1995 oder 1996 hatte mir mein Vater zum ersten Mal einen C64 hingestellt und meinte ohne weiteren Kommentar, ich sollte mich doch mal mit dem Buch dazu befassen. Ich hatte natürlich erstmal nix besseres zu tun, als auf Seite –was weiß ich- 76 nachzuschlagen, wie ich das Gerät zum piepsen bringe. Dann habe ich mich jahrelang null für Technik oder Computer interessiert.

Und seit den 90ern ist der Computer mein wichtigstes Arbeitsgerät.

Es begann alles mit Adressverwaltung und Statistiken in Excel, die ich damals im Rahmen eines Praktikums kennenlernte. Dann kam der elektronische Ticketservice, als ich in einem Konzertbüro arbeitete sowie Buchhaltungssoftware und Serienbriefe.

Irgendwann war das Internet soweit entwickelt, dass ich begann, E-Mail zu nutzen. Und vor allem die Ablagemöglichkeiten meines Rechners schätzte ich von Anfang an sehr.

Heute habe ich so gut wie kein Papier mehr auf meinem Schreibtisch. Was auch immer sich scannen lässt, lege ich elektronisch ab. Sogar meine Mind Maps mache ich inzwischen am Computer.

Meines Erachtens geht so ein Rechner weit über ein normales „Werkzeug“ hinaus. Weil ich wirklich alles, was geht, mit dem Computer mache, hat er einen ganz besonderen Stellenwert in meinem Alltag.

Ähnlich dem Tintenkiller in meiner Schulzeit oder dem Tip-Ex Roller in meinen Office Jobs, hat sich in den vergangenen Jahren mein Laptop zum Highlight meines Arbeitsleben entwickelt. Darüber hinaus auch in meinem Privatleben. Er war eine Revolution! Nicht nur, dass ich das Teil überall hin mitnehmen kann und so gut wie überall ins Netz komme – Hot Spots sei Dank, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass ich inzwischen egal wo ich mich aufhalte, möglichst alles über meinen Laptop mache.

Meine gesamte Musiksammlung habe ich gespeichert. DVDs schaue ich mir auf meinem Laptop an und bastele Flyer, Poster und alle meine Texte mit ihm. Ich würd’ mit meinem Laptop toasten, Schuhe putzen und ihn als Spiegel benutzen, wenn es diese Funktionen geben würde! Als nächstes hole ich mir eine TV-Karte. Alles aus einer Hand, das will ich.

Manchmal frage ich mich, was wäre, wenn alles in die Luft fliegen würde. Und genau darin liegt vielleicht der Grund für meine große Laptop-Liebe. Sie ist bedingungslos: wenn er in die Luft fliegen würde und mit ihm alle Daten, die ich nicht gesichert habe, dann wäre auch das in Ordnung! Das ist Zen!

Denn: bei aller Liebe habe ich doch alle wichtigen Telefonnummern auch in meinem Handy und kann jederzeit aus dem Kopf heraus die Projekte, an denen ich arbeite,
abrufen.

Bottom Line: das Teil ist ein Speicher, ein Spielplatz und ein Fenster zur virtuellen Welt. That’s it. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

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Darum ging es im Beitrag:
    ich bin in meinen laptop verliebt was hilft | ich mag notebooks lieber | ich liebe mein notebook |

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3 Kommentare

  1. Jan Koch sagt:

    Deine Erfahrung mit den Computers ist meiner sehr ähnlich :) . Ich bin verrückt nach diesem Thema. Ich kann mir keinen einzigen Tag ohne Computer vorstellen :)

  2. Sophie sagt:

    Hi Jan,

    da sind wir dann ja schonmal 2. Ich stehe grad vor der Frage, wie ich meinen Laptop mal gründlich reinigen kann. Als Liebesdienst sozusagen. Einfach umdrehen und Krümel rausschütteln, oder gar dem Fachmann überlassen und alle Tasten ausbauen. Arbeite noch an der perfekten Lösung:-)

  3. Isy sagt:

    ich liebe mein Laptop auch, weil er eben, wie bei dir ein wichtiger Bestandteil meiner Welt ist ( sowohl für die Arbeit wie auch für das Private Leben)

    schon ne coole Idee, als ich zum ersten mal einem Laptop erhalten habe, war mein erster gedanke, “so ein Ding wird den normalen PC ersetzen” !