Großbrand Krefeld: Aktuelle Informationen gab es in den Social Medien



Soziale Netzwerke sind schneller im Verteilen von Informationen



In Krefeld war ein Großfeuer in einem Holzfachmarkt an der Mevissenstraße ausgebrochen und ich hab mich über Twitter über den Stand der Dinge informiert, wo sowohl User-Infos als auch Medienberichte zusammenliefen. Dass die Sozialen Netzwerke meistens schneller im Verteilen von Informationen sind, als die klassischen Medien, hat sich gestern Abend mal wieder gezeigt.

Gut, wenn die klassischen Medien auch online Aktiv sind

Brand in Krefeld 2012Als es gestern Abend über Krefeld zu Qualmen anfing, war die Aufregung groß. Von unserem Haus ausgesehen hätte das auch ein Brand in dem in Blickrichtung liegenden Chemiewerk sein können. Da wir noch keine Info hatten, dass das Feuer in einem Holzfachmarkt ausgebrochen war, haben wir erstmal alle Fenster geschlossen und echt überlegt, ob wir unsere Koffer packen sollen. Es gab Explosionen und wir fühlten uns ziemlich machtlos.

Bei Twitter (   https://twitter.com/#!/search/krefeld  )  wurden dann immer mehr Fotos und Videos vom Brand gepostet von Usern aus Krefeld, und schließlich auch ein Link zum ersten offiziellen Zeitungsbericht bei RP online. Da waren wir dann etwas beruhigt, wenngleich dieses Riesenfeuer noch lange nicht erloschen war.

Bei Twitter beschwerten sich zunächst auch zahlreiche User, dass es keine topaktuelle Berichterstattung bei Welle Niederrhein oder beim WDR gab.

Mir ist eigentlich klar, dass gerade beim Fernsehen jetzt kein Redakteur über Nacht im Studio sitzt und auf Großbrand-Meldungen aus einem Krefelder Gewerbegebiet wartet. Darum bin ich gestern umso dankbarer gewesen, dass ich bei Twitter unter dem Hashtag Krefeld so ziemlich alle kursierenden Infos finden konnte, auch die Berichte bei RP , WZ online und WDR.

Facebook war auch sehr hilfreich.

http://www.facebook.com/Mediothek.Krefeld

http://www.facebook.com/SamlaFotoagentur

Twitter – dein Freund und Helfer

Hunderte von Feuerwehrleuten sollen angerückt sein aus Nachbarstädten gestern Abend. Das war ein Riesenfeuer. 20 Meter waren die Flammen bestimmt und Krefeld hat auch einiges an Ascheregen abbekommen. Wir fanden es krass, dass wir dies Flammen von weitem sehen konnten, aber zunächst nicht wussten, was da los ist und ob es evtl. eine ernste Gefahr gibt.

Ich fänd es wichtig, dass die Medien hier am Ball sind und auch ordentlich via Soziale Netzwerke berichten und nicht nur Stunden später 1-minütige Berichte senden. Eigentlich würde ich mir wünschen, dass man als Krefelder Bürger sofort als das Feuer zu sehen war, schon auf den Webseiten der Zeitung oder des TVs hätte sehen können, was da passiert ist. Die müssen aber sicherlich erstmal den Polizei- oder Feuerwehr-Sprecher fragen, was Fakt ist, bevor sie berichten können. Ich verfolge das alles daher auch jetzt weiter auf Twitter, wo meiner Auffassung nach so ziemlich alles an Berichten zusammenläuft – aus privater sowie aus medialer Hand.

Wir atmen jetzt erstmal auf, dass die Gefahr gebannt ist und sind froh, dass niemand ernsthaft verletzt wurde bei dem Feuer.

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Wer hat`s geschrieben ?

Thomas, 40 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder. Selbstständig im Bereich “IT Software Vertrieb”. Microsoft Licensing spezialist. Erstkontakter - Türaufstoßer. Die Inhalte hier auf tipblog.de dienen der Werbung, Produktvorstellung oder der Eigenwerbung.

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Darum ging es im Beitrag:
    content | feuer im chemiewerk in krefeld 03 11 2014 | chemiewerk krefeld |

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2 Kommentare

  1. kissfishsue sagt:

    Da sagst Du was. Die Informationen waren sehr spärlich. Besonders als ich Welle Niederrhein eingeschaltet habe, kam da nicht mal was ordentliches in den Nachrichten.
    Hab mich dann auch eher über Twitter, Facebook, G+ informiert, weil das einfach mehr kam, auch von Anwohnern.

    Gesehen habe ich hier nicht wirklich viel. Dabei bin ich eigentlich sogar näher dran.

    Auf jeden Fall Daumen hoch für SoMe-Informationsfluss!!!

  2. Tim sagt:

    So schnell wie die einzellnen Nutzer von Socialen Netzwerken können Presse und deren Medien garnicht reagieren.
    Mich würde mal interessieren, wie gut die Social Netzwerke zum Katastrophenschutz benutzt werden könnten?