Google Commerce Search und Paid Content Newspass



Google here, Google there, Google everywhere



Wir wissen es alle: Google mischt so gut wie überall im Netz mit und das Gesamtangebot des Konzerns weitet sich entsprechend der Bedürfnisse der User und Google-Kunden aus.

Demnächst führt Google eine überarbeitete Version von Google Commerce Search ein, die es sowohl Online Shop Betreibern als auch Usern einfacher machen soll, entsprechende Angebote zu ranken als auch zu finden.
Google Commerce Search 2.0 wird zunächst in den USA und UK eingeführt. Die neue Version soll auch wesentlich günstiger für die Kunden werden.

Google reagiert auf den Paid Content Trend und plant eine Lösung für Verlage mit dem Namen Newspass. Hier können User sowohl einzelne Artikel, als auch Abonnements „kaufen“. Kürzlich berichteten wir über das Vorhaben der Times, ihre Inhalte zukünftig zu einem Großteil als „paid content“ anzubieten. Vielleicht machen noch viel mehr „Zeitungen“ mit, wenn Google das Päckchen gut schnürt.

Das Ganze soll so aufgebaut sein, wie ein Nachrichtensupermarkt, in dem der User einzelne Berichte auswählen kann, die dann an der „Kasse“ bezahlt werden, bevor er sie lesen kann. Hierfür muss er Mitglied von Newspass werden, wo kostenpflichtige Inhalte mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet werden.

Google führt laut einem Bericht bei Internet World Business derzeit Gespräche in der Verlagswelt, um Verlagskunden für diesen Service zu gewinnen.

Das ist vielleicht sogar eine interessante Lösung für die Verlagshäuser, ich frage mich allerdings, in wieweit Nachrichten noch unzensiert zur Verfügung stehen werden, wenn auch hier Google mitmischt. Ich bin da ja eher skeptisch.

Es gibt Alternative Ideen, was beispielsweise fundierten und investigativen Journalismus betrifft, um den die Verlage dieser Welt ja fürchten, seit die Zeitungsverkäufe aufgrund der News-Verfügbarkeit im Netz zurückgegangen sind.

Auf der Seite www.spot.us können User, Reporter und Journalisten Themen vorschlagen und User können per Spende dafür sorgen, dass Budget für eine nähere Recherche zur Verfügung steht. Derzeit gibt es meines Wissens dieses Portal nur für die USA und dort vor allem im regionalen Bereich. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das auch hier bei uns von Interesse sein könnte. Wenn man den Content eh bezahlen muss, kann man auch gleich mal andersherum verfahren und nicht Themen suchen, über die schon berichtet wurde, sondern selber die Themen pushen, über die man gerne mehr wüsste.

Da ich sowieso ein Freund von selber recherchieren bin, begrüße ich so was wie spot.us eher, als eine neue Google-Nachrichtenschleuder.

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Darum ging es im Beitrag:
    content | google commerce search deutschland referenzen | google commerce search |

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