Foodfotografie: Fotomodelle vernaschen verboten



Erst fotografieren, dann essen



Der Anblick der “angerichteten Lebensmittel” ( Foodfotografie ) löst mehr als nur ein unbändiges Hungergefühl aus. Das Wasser läuft einem bereits im Mund zusammen. Blanke Gier und die Lust die abgebildeten Fotomodelle sofort verzehren zu dürfen, prägen die innere Unruhe.
Es braucht eben keinen Sternekoch, um mit appetitlich angerichteten Speisen die Leute hinter dem Ofen hervorzulocken. Ein treffsicherer Foodfotograf tuts auch.

Mit geschickt gestellten Aufnahmen aus einzigartigen Perspektiven erzielt der Food- Fotograf oft noch bessere Ergebnisse als so mancher Kollege aus der Küche. “Die geschmackliche Qualität der angerichteten Model- Speisen spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.”

Fotos in der Foodfotografie: Das Auge isst mit.

Der ein oder andere weiß ja das wir auf unserem anderen Blog viele Fotos machen um die Artikel zu bebildern. Mir als Hobbyfotograf fällt es schon mal schwer Rezepte bzw Essen zu fotografieren. FoodfotografieFoodfotografie ist ja auch was anderes als Mode oder Landschaften zu knipsen.

Also hieß es weiterbilden und da kam mir dieses Buch “Foodfotografie” gelegen. Während die Familie schon am Mittagstisch sitzt mach ich mein letztes Foto vom Gericht, vielleicht braucht man das Bild ja irgendwann mal.

Peter Rees, Autor und hauptberuflicher Foodfotograf, weißt wovon er spricht. Auf 244 Seiten lüftet er für alle Interessierten in seinem Buch anschaulich die letzten Geheimnisse der Foodfotografie. “Wichtiger bei der Auswahl der Zutaten ist die farbliche Harmonie und ein optisch dazu passender Hintergrund!”
Foodfotografie – Edition ProfiFoto (mitp Edition Profifoto)

Foodfotografie- eine Wissenschaft für sich

Das dabei nicht jeder, der halbwegs gut mit einer Kamera umgehen kann, sich zum Foodfotograf eignet, stellt Peter Rees in seinem Werk ausdrücklich klar.

Foodfotografie

Foodfotografie ist eine Wissenschaft für sich. Einsteiger müssen sich ein umfangreiches Equipment zulegen und sollten genug Geduld für den Aufbau der aufwändigen Ausrüstung mitbringen.

Für einen Blogger, der sich ein Stück weiter entwickeln will sind aber dennoch nützliche Tipps dabei.

“Food Watch”- Die kleinen Unterschiede

Das ist aber nur die erste Hürde. Um Getränke und Lebensmittel optimal in Szene zu setzen, ist Fachwissen und Know-How gefragt. Eine Distanz zu den Dingen, die man fotografiert, aufzubauen, steht dem nur im Weg.

Eindrucksvoll geht Peter Rees in seinen klar strukturierten Kapiteln auf das Thema ein. Er entführt den Leser in die Welt der unterschiedlichen Aufnahmearten. Foodfotografie ist nämlich nicht gleich Foodfotografie.

Produktbilder, Foodstills und Rezeptaufnahmen richten sich an verschiedene Zielgruppen und haben daher ihre eigenen Gesetze. Als Krönung serviert Peter Rees ein übersichtliches Übungskapitel zum Nachstellen und Nachkochen von Rezepten.

Auch ich habe mir schon bei meinen letzten Fotos Ideen aus dem Buch angeeignet und probiere hin und wieder die zahlreichen Tricks und Anleitungen aus diesem Buch aus. Gerade wenn man seine Speisen die man im Blog vorstellt, in Szene setzen möchte sind die Inspirationen von Peter Rees eine Bereicherung für jeden Hobby Fotograf. Das Profilicht Equipment fehlt mir zwar, aber ich habe ja meine Baustrahler und LED Lenser :-)

Wer also in den Genuss von Food(fotografie) kommen möchte, könnte sich die Lektüre Foodfotografie – Edition ProfiFoto (mitp Edition Profifoto) zulegen.

 

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Wer hat`s geschrieben ?

Thomas, 40 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder. Selbstständig im Bereich “IT Software Vertrieb”. Microsoft Licensing spezialist. Erstkontakter - Türaufstoßer. Die Inhalte hier auf tipblog.de dienen der Werbung, Produktvorstellung oder der Eigenwerbung.

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Darum ging es im Beitrag:
    food fotografie bücher | geheimnisse der food fotografie | food fotografie buch |

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3 Kommentare

  1. Walter sagt:

    Ich hatte das Buch letzten Monat meinem Vater gekauft der ein Restaurant hat und alle 3 Monate eine neue Speisekarte erstellt. Sein Hobby ist auch Fotografie, das passt also ganz gut zusammen.
    Sind schöne Anleitungen drinn.

  2. La Visuella sagt:

    Woah das ist mal eine tolle Buchvorstellung die mich wirklich reizt. Ungewöhnlich und interessant, zumal ich ja auch sehr gerne Fotografiere aber mit Foodfotografie hatte ich dann doch noch nichts am Hut. Das kommt auf meinen Wunschzettel dieses Jahr

    Gruß
    La Visuella

  3. Diva sagt:

    Finde das Thema ganz interessant, auch wenn ich es bishe rnur im fernsehen gesehen habe. Frage mich seitdem nun auch immer,was da nun Beschiss is und was nicht, wenn ich werbeplakate sehe.