Echte Frauen, keine Models. Beispiel: Brigitte und Tchibo
„Echte“ Menschen oder Meinungen als Werbezugpferde
Authentizität ist in den letzten Jahren in allen möglichen Bereichen als Begriff ziemlich abgedroschen worden. Werbung wird authentischer, der Lifestyle wird authentischer, Unternehmen werden mit Facebook und Twitter-Profilen authentischer, Menschen werden authentischer. Haha, was soll das eigentlich heißen: authentischer?
Heißt das nicht eigentlich, dass man mal den Perfektionismus beiseite lässt und sich zeigt, mit allem was dazu gehört? Ich meine schon. Aber da kommen manche Werbekampagnen, die so tun als ob nicht mit. Die Bild Promi-Kampagne z.B. finde ich nur wenig authentisch. Es gibt aber auch ein paar die ich gut bis glaubwürdig finde.
Keine Macht den Models
– echte Frauen sollen her!
Die Frauenzeitschrift Brigitte sucht statt Models ganz normale Frauen für Fotostrecken. Auf der Website kann man sich bei Interesse bewerben und diese Aktion scheint eine längerfristige Sache zu sein. Ich finde schon, dass gerade weil es eine Überzeugung zu sein scheint, dass das die Zeitschrift als solches authentischer macht. Zurzeit läuft bei Brigitte.de auch ein Kreativ-Blog-Award und auch sonst finde ich die Zeitung ziemlich nah an den Leserinnen, das mit den echten Frauen statt Models passt dazu.
Tschibo setzt jetzt auf Filialdamen als Botschafterinnen
Jetzt hat auch Tschibo sich für eine besondere Werbestrategie entschieden: Die Filialdamen durften zum Casting antreten, denn es wurden in ihren Reihen „Markenbotschafterinnen“ gesucht. Demnächst werden wir also vielleicht in der Tradition einer Clementine von Ariel eben dann Frau Filialleiterin aus Bad Nauheim nach Tansania reisen sehen, wo sie Erkundigungen über den Anbau des Kaffees einer neuen Produktserie einholen wird, um diese dann mit dem Zuschauer zu teilen.
Wenn das wechselnde Protagonistinnen sind, dann finde ich es fast schon eine interessante Werbeidee. Wenn aber nachher EINE einzelne Markenbotschafterin in der Intensität des Melitta-Manns über die Bildschirme wirbt, dann wär das über’s Ziel hinausgeschossen.
Als Fazit zum Thema „echte“ Menschen oder Meinungen als Werbezugpferde zu benutzen halte ich es mit Yann Arthus-Bertrand, der wohl der Auffassung ist, dass es an die 7 Milliarden „Testimonials“ auf der Welt gibt. DAS Projekt 7 Billion others 7billionothers.org ist authentisch für mich. Fast ganz ohne Werbeschnickschnack, auch wenn es Sponsoren gibt…
-
welche firmen werben mit normalen menschen statt models
tschibo werbugn blog model
tchibo models 2012
echte menschen keine models
model tchibo
männer model tchibo werbung
Das könnte dich auch interessieren:
br>- Fußball WM ist sie verhext?
WM ist sie verhext? Ene mene meck und schon wieder einer weg! WM 2010 @intuitivmedia.net So das mit dem Eurovision Song Contest...
Blogger sucht Frau
Ich habe ja eine große Vorliebe für Bloggeraktionen. Initiativen wie der regelmäßige Webmaster Friday oder auch die Blogger Awards, die...
Ein geheimnisvolles Paket erhalten
Vor einer halben Stunde schellte die Postbotin, in der Hand hielt sie ein kleines Paeckchen. Da ich aber auf nichts...
Like-Button à la Google: mit „+1“ gegen Konkurrenten wie Facebook-Like
Dass viele eingehende Links einer Webseite einen höheren Pagerank bei Google bescheren, wissen wir. Nun führt Google „+1“ ein, ein...- Mindestlohn in Deutschland
Ab Mai 2011 öffnet sich der Deutsche Arbeitsmarkt vollständig für Arbeitnehmer aus Ost- und Mitteleuropa. Eine „Lohn-Abwärtsspirale“ wird befürchtete und...

Nun kommt es bei Models aber auf den ersten Eindruck an und über ein Bild ist es schwer, innere Werte zu vermitteln. Gute Models lernen genau das: ein Gefühl auf den Betrachter übertragen durch Körperhaltung, Mimik, usw.
Finden wir schön!
Liebe Grüße vom Frische Diät Team.
Ja, an sich bin ich auch Fan von authentischen, natürlichen Frauen. Aber die Werbung muss ja immer noch den Zweck haben ein Bedürfnis im Kunden zu wecken und so manchmal, wie bei der Nivea Werbung, falls sich noch jemand erinnert, schien mir das nicht gegeben. Ansonsten wäre ich natürlich auch dafür.
Es stimmt natürlich, dass professionelle Models eine bessere Auswikung auf den Betrachter hat, aber diese Strategie macht ja schließlich jeder. Allein das sich von der Masse abheben hat schon einen großen Marketingvorteil.
Das finde ich auch als Fotograf ein interessantes Konzept. Macht wirklich Spaß auch mal “normale” Frauen zu mit all Ihren Facetten zu fotografieren. Und in einem muß ich Maximilian widersprechen, ich finde nicht, dass Models unbedingt eine besser Auswirkung, oder Ausstrahlung auf den Betrachter haben. “Durchschnittliche” Menschen erhöhen oft die Identifizierung.
Grüße aus Aschaffenburg
Simon
So ist es richtig. Weg mit Magermodells und her mit der Realität. Was bringt es schon wunderschön zu sein, wenn man sich am Tag nur von einer Karotte ernähren darf. Sicherlich ist die Branche von einem Magersuchtsschatten überzogen, aber so richtig was gegen die Problem wird so selten unternommen. Ich wünsche mir mehr, solcher Aktionen, in denen bewusst, alltägliche Menschen gesucht werden!