„Car2Go“ & co. als neuer Mobilitätstrend





Immer mobil ohne eigenes Auto –  Das liebe Auto ist immer mal wieder ein Thema, wenn es um Mobilität geht. Nicht immer macht Zug fahren Spass und auch die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Städte haben durchaus ihre Tücken und Grenzen.

Jetzt hörte ich von „Car2Go“, einem Pilotprojekt von Daimler in der Stadt Ulm. Das Prinzip: jeder, der angemeldet ist, kann immer und überall alleine mit dem Chip in seinem Führerschein eines der 50 Autos öffnen und von A nach B fahren, den Wagen wieder abstellen, wo er will und so ohne Tank-, Orts- oder Schlüsselübergabe Stress ganz entspannt Fahrzeuge des Projektes nutzen, wann immer Bedarf besteht.

17.000 Fahrer haben sich schon registriert und das Ulmer „Car2Go“ Projekt startet nach einer Pilotphase jetzt den regulären Betrieb. Da wurden im ersten Jahr 3 Millionen Kilometer gefahren, 5000 Mal waren die Fahrzeuge „vermietet“ (in Ulm sind es blau weiße Smarts) und das spricht dafür, dass die Menschen die hohe Flexibilität schätzen, die dieses Projekt bietet. Hier fallen 19cent pro Nutzungsminute an, Sprit und alle Kilometer sind inklusive.

Ich finde das ja richtig klasse! „Car2Go“ wird derzeit schon in Austin, Texas gestestet und die Ulmer Fahrzeugflotte wird auf 300 Autos aufgestockt. Ebenfalls geplant ist die Lancierung des Projektes noch innerhalb dieses Jahres in einer Europäischen Großstadt.

Auch andere Autohersteller wie Peugeot bieten einen ähnlichen Mobilitätsservice an. Bei Peugeot stehen sogar verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung. Neben Autos auch Motorroller, Fahrräder, Transporter, Kombis etc. Die Anmeldung im Internet scheint recht einfach zu sein. Bisher gibt’s das in Paris. Berlin ist seit Anfang Mai ebenfalls mit dabei. Die Preise variieren natürlich je nach Nutzungsdauer und Fahrzeug.

Was ich ja toll fände ist, wenn man diese Projekte auf ganz Deutschland ausweiten würden, auch mit angepassten Preisen für lange Strecken. Oder in Hamburg einfach in einen Smart steigen zu können, der in der Nähe des Flughafens steht, und ihn dann einfach in der Innenstadt abzustellen – ganz ohne Stress und ohne Papierkram – das wär’s doch. Ich vermute, dass das die Zukunft der Mobilität ist. Car Sharing gibt’s ja schon in vielen Städten. Das noch nutzerfreundlicher zu machen ist ein erstrebenswertes Ziel.

General Motors plant laut N-TV.de übrigens den Vogel abzuschießen: die wollen bis 2030 sogar Elektroautos auf die Straße bringen, in denen man nicht mal mehr selber lenken muss. Das hört sich für mich noch ein Bisschen science-fiction-mäßig an, aber hey, wir sind scheinbar ziemlich nah dran an solchen Entwicklungen.

Vielleicht ertdeckt ja bald auch mal einer das Geheimnis des Beamens! Da wär’ ich sogleich dabei, denn DAS wäre der ultimative Mobilitäts-Kick!!!

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