Biodirekt: Obst am Arbeitsplatz



Freibetrag für Work-Health Management in Deutschen Unternehmen



Lange Zeit war das Thema Work-Life Balance in aller Munde. Doch, was ist mit der Gesundheit der Arbeitnehmer, die ja den Großteil ihrer Zeit am Arbeitsplatz verbringen? Wie können Unternehmen hier positiv Einfluss nehmen?

Gesundheitsmanagement ist seit einiger Zeit ein immer mehr beachteter Faktor in deutschen Unternehmen. Man hat erkannt, dass sich gute Arbeitsbedingungen positiv auf das körperliche und psychische Wohlbefinden von Mitarbeitern auswirken.

Unsere Bundesregierung geht inzwischen mit dem europäischen Trend und führte sogar einen steuerlichen Freibetrag für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung ein (EStG §3 Nr.34 betriebliche Gesundheitsförderung) .

Work-Life BalanceEsst Obst!
Eine Düsseldorfer Firma hat den Trend hin zu bewusstem Einsatz gesundheitsfördernder Maßnahmen ebenfalls erkannt. Seit Juni 2010 beliefert Tobias Keye mit Biodirekt Unternehmen in ganz Deutschland mit einem 7Kilo „Vitamin Abo“.

Die Obstlieferungen enthalten je nach Saison Ananas, Äpfel, Erdbeeren, Birnen, Orangen, Weintrauben, Bananen, Mango aber auch Snack Möhren und alle möglichen anderen Früchte, die man zwischendurch verzehren kann.

Ein Energiepaket im Sinne der Work-Health Balance, das Unternehmen ihren Mitarbeitern als steuerfreie Sachleistung damit bieten können.

Ein Nachhaltiges Unternehmenskonzept
Gründer BiodirektDoch nicht nur Gesundheit will der 24-jährige Biodirekt-Gründer Tobias Keye mit seinem Obst in deutsche Unternehmen bringen. Er spricht von Menschlichkeit, Fairness und Ökologie ebenso selbstverständlich, wie von den ökonomischen Unternehmenszielen, die er sich gesetzt hat.

Der Jungunternehmer achtet seit der ersten Stunde in allen Phasen der Lieferkette auf Umweltverträglichkeit und einen fairen Umgang mit seinen Partnern. Biodirekt ging bereits als zertifiziert klimafreundliches Unternehmen an den Start und vertreibt ausschließlich Früchte, deren Herkunft und Wege nachvollziehbar sind und die unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit zur Firmenphilosophie passen. Es werden aus ökologischen Gründen beispielsweise keine Früchte vertrieben, die eingeflogen werden müssen.

War nachhaltiges Wirtschaften vor einigen Jahren lediglich à la mode, so gehört es für Unternehmer wie Keye zu den Basics. Vom Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern angefangen, über den Bürostuhl, Stromanbieter und die ausschließlich gasbetriebenen Fahrzeuge, mit denen die Bio Obstpakete an Kunden geliefert werden, bis hin zum Produkt selbst: bei Biodirekt ist in allen Unternehmensbereichen Fingerspitzengefühl für Umweltaspekte und der Blick auf’s große Ganze spürbar und nachvollziehbar.

Corporate Social Responsibility 2010
Wer in der heutigen Zeit ein umweltfreundliches Unternehmen aufbauen will, braucht neben Visionen vor allem Realitätssinn und engagierte Partner. Biodirekt arbeitet daher mit der Organisation „Plant for the planet“  im Rahmen des Projektes „Stop Talking – Start Planting“ zusammen.

Für den CO2 Ausstoß, der auch bei Biodirekt noch nicht zu 100% vermieden werden kann, werden weltweit von Plant fort he Planet Bäume gepflanzt.

Ganz konkret ist es pro geliefertem Bio Paket 1 Baum und das ist auch für Kunden eine tolle Motivation, finde ich. Unternehmer, wie Tobias Keye, demonstrieren, dass es ganzheitliche Wege zum wirtschaftlichen Erfolg gibt.

Die Idee, Bio Obst in deutsche Unternehmen zu bringen, ist zukunftsweisend. Und neben der umweltfreundlichen Ausrichtung seiner eigenen Firma, inspiriert Keye auch andere Unternehmer und organisiert Events zum Thema Nachhaltigkeit.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Rahmen der diesjährigen Utopia Konferenz  ist Biodirekt mit einem Infostand vertreten.

Obst für Mitarbeiter bestellen

Thom hier vom tipblog hat sich ein 7 Kilo Biodirekt Obstpaket gegönnt und findet, dass es auch für eine fünfköpfige Familie passt.

Es steht in einer schönen Kokosschale auf dem Küchentresen, jeder kann sich bedienen. Und gerade jetzt im Herbst, wo’s kälter wird, machen Vitamine Sinn und ich vielleicht auch mal wieder eine Obstkur!

Wir finden die Biodirekt -Idee zeitgemäß und wünschen uns, dass solche Unternehmen Schule machen.

Hier geht es zu einem Interview mit Biodirekt Gründer Tobias Keye.

EStG §3 Nr.34 betriebliche Gesundheitsförderung.

Kampagne der Bundesregierung zu gesunder Ernährung am Arbeitsplatz.

Obst am Arbeitsplaz – 5 am Tag Kampagne.

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Darum ging es im Beitrag:
    Obstwerbung am Arbeitsplatz | welches Obst für Konferenz | content |

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2 Kommentare

  1. Ines sagt:

    Es ist echt frustrierend über solche guten Angebote zu lesen und dann jeden Tag in der Firma nur ein paar kekse zu sehen und dazu schlechtes Mittagsessen. Würde mir so wünschen, dass unser Unternehmen auch bei biodirekt würde. Ich glaube ich muss da wirklich mal Initiative zeigen und ein paar Unterschriften oder so sammeln.

  2. Michael sagt:

    Hallo,

    der Artikel erinnert mich an Reinald Grebe, Zitat: “Die Gemüsekiste ist da” ;)

    Ich denke aber die Obst und Gemüse Lieferung ist nur das I-Tüpfelchen für Gesundheit am Arbeitsplatz. Mein Arbeitgeber ist weit weg von gesunden Essen, geschweige denn einer Obstlieferung. Aber er tut trotzdem was, es gibt regelmäßig Rückenschule, wir werden quartalsweise zu richtige Haltung und Ausrichtung am Arbeitsplatz geschult und es werden Sitzbälle angeboten. Zudem bietet man hier zahlreiche Möglichkeiten des Betriebssport (Fussball, Laufstaffel, Volleyball). Ich denke das gehört auch zu einem gesunden Arbeitsplatz, den gesundheit ist ja nciht nur Rrnährung ;)

    Viele Grüße,
    Michael